In der Rubrik "Historie ab 2021" sind die aktuellen Beiträge oben angeordnet!

 

Das Maifest vom 24. – 26. Mai 2024 und der Maifestmontag.

 

Pfingsten fiel in diesem Jahr auf das dritte Wochenende im Mai und dann wird in Ramersdorf das Maifest am vierten Wochenende gefeiert.

Diejenigen, die das in ihrer Urlaubsplanung nicht berücksichtigt hatten, verpassten ein wunderbares Maifest.

 

Wochen vorher hatte es in der Nacht zum 1. Mai in der vollbesetzten Garage eine harte Versteigerung gegeben. Auf die Maikönigswürde und die Würden des Gefolges gab es endlos Angebote, so das Auktionator Christoph Mühe hatte, alles im Blick zu haben. Bis schließlich Florian Quantius zu einem sehr hohen Kurs als König ausgeschlagen wurde. Die Würden des Gefolges sicherten sich drei der jüngeren Mitglieder des JGV. Auch in dem letzten Jahr hat der JGV wieder viele neue Mitglieder gewinnen können, die „älteren“ Mitglieder sind, so wie es der Plan war, dabei geblieben und führen die jungen in das Maibrauchtum ein. Auch an dieser Stelle wieder ein ganz großes Dankeschön dafür, die Ramersdorfer müssten sich auf die Balkone stellen und klatschen!

 

Aber zurück zum Maifest. Freitag und Samstag waren gut besucht. Ausgiebiger Regen (nicht der Ankerbach!) hatten den Platz am Freitag unter Wasser gesetzt, so dass die Junggesellen vor dem Zelteingang einen Steg bauen mussten. Der Platz war kurz vorher noch von der Stadt einigermaßen instand gesetzt worden, aber im Eingangsbereich hätte es besser gemacht werden können. Am Abend heizten die Jungs von der Band „Cavy Basement“ dem tanzwütigen Publikum so richtig ein.

Sonntags hatten die Jubilarkönige Ingo, Pitti, Heinz und Willi die Alten Könige und ehemaligen Königinnen zu einem Empfang eingeladen, 43 Ehemalige waren der Einladung in Pittis Königshaus gefolgt. Ab 12.00 Uhr begann eine schöne Feier in einer entspannten, lockeren Atmosphäre. Für das gute Wetter wurden die Maikönige im Orbit verantwortlich gemacht, die bei Petrus ein gutes Wort eingelegt hatten. Wie immer bei solchen Gelegenheiten wurden sie vermisst und ihrer gedacht.

Gegen 16.00 Uhr kam der Festzug in die Mehlemstrasse und nach dem Fahnenschwenken reihten sich die Ehemaligen in den Festzug ein. Ziel war das Festzelt am U-Bahnhof, wo auf der Bühne vor dem Zelt Florian Quantius und Karoline Werner zum Maikönigspaar gekrönt wurden und Pitti die Jubilare ehrte. Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Zeremonie, Pitti selbst wurde von seinem Sohn Andreas, Maikönig 2015, zu seinem Jubiläum geehrt.

 

Dass auch die nichtanwesenden Könige Arno und Dietmar standesgemäß das Maifest in ihrem Urlaubsort feierten, wurde durch ein Video kundgetan, das sie in der Whats App Gruppe der Könige eingestellt hatten. Es zeigt die Beiden standesgemäß im schwarzen Anzug, Zylinder und roter Fliege, dekoriert mit allen Ehrenzeichen, beim Anstossen auf das Maifest mit einem Glas Champagner.

Respekt, MK 88 und MK 86!

 

Im Festzelt waren für die Ehemaligen Tische reserviert und weitere kühle Getränke bereitgestellt. Die Könige Thomas Gerwing und Jubilar Ingo hatte für Live Musik gesorgt und die Bonner Band „Willi Bellinghausens Dancing Sound“ bestellt. Auch der Sonntag war gut besucht, vermisst wurde der Maiclub von Küdinghoven.

 

 

 

Der Maifestmontag begann für 10 alte Maikönige um 10.00 Uhr im Restaurant Rohmühle in Ramersdorf am schönen Rhein. Zunächst wurde beschlossen, direkt mit dem zweiten Bier anzufangen, weil das erste sowieso nicht schmeckt. Was wäre das Leben ohne die bewährten, alten Tricks!

 

Nach den ersten Auflockerungsbieren kam eine dramatische Geschichte auf den Tisch: Von vier alten Königen am Sonntagmorgen um 6.00 Uhr im Ennert, einem Träcker, einem polnischen Führerschein, einer Frau mit zwei Hunden, der Polizei und einem Förster. Es ist nicht nur eine wahre, auch eine lange Geschichte, deshalb soll an dieser Stelle nicht weiter ins Detail gegangen werden, aber allen Beteiligten wünschen wir einen guten Ausgang, denn ganz zu Ende ist sie noch nicht.

 

Für den weiteren Verlauf dieses schönen Tages stand ein Ausflug nach Linz auf dem Programm. Eine Fahrt mit dem Schiff wäre schön gewesen, da es aber keine passende Abfahrtzeit gab, wurde die Fahrt um 12.15 (+20) mit der DB angetreten. In Linz war im Spanischen Garten schon für die Könige reserviert worden. Bei spanischen Tapas, dem heiligen St Michael, Vino Tinto, Cardenal Mendozza (bei soviel Heiligen und Kirchenmännern könnte man glatt an den Ausflug einer frommen Gesellschaft denken) ging die Zeit bis zur Heimreise mit dem Schiff um 16.15 Uhr schnell vorbei. Da der Anlegeplatz direkt vor der Rohmühle lag, kamen die Könige an einer Einkehr nicht vorbei und nahmen dort noch ein bis zwei Absacker zu sich.

Ein schöner Tag, ein schönes Wochenende - drei Tage im Mai waren leider wieder vorbei. Schade, schade, schade zwar, aber alle sind sich einig: Schön, das wir das erleben dürfen.

 

Und an diese Stelle gehört auch ein Dankeschön an unseren JGV, der unsere geliebte Tradition weiterführt und für das großartige Maifest!

 

26.April

Es war wieder soweit: Maianbraten der Alten Könige! Nach einigen sehr kalten und nassen Tagen im April hatten wohl einige Fürsprecher im Orbit für zwar kalte, aber trockene Witterung gesorgt.    

Offensichtlich heiß erwartet, denn 26 Könige waren zu der exklusiven Veranstaltung gekommen. Eine tolle Beteiligung, aus der man die Bestätigung ziehen darf, dass die seit 2005 bestehende Veranstaltung nichts an Attraktivität verloren hat. Die Frage nach dem ersten Maianbraten hatte sich im Laufe des Abends gestellt. Und natürlich wurde auch daran gedacht, wie viele Könige der ersten Stunde nicht mehr dabei waren.

 

Die Könige Roland Gerwing und Walter Wolff kümmerten sich wieder um das leibliche Wohl der Gäste. Roland zeigte sich für die Bratkartoffel und Walter für Bratwürste und für die -wie immer nach Art des Hauses marinierten Koteletts, verantwortlich. Zum ersten Mal war das gesamte Grillgut aufgegessen worden und das zeugt doch von der Qualität der Köche. Beide haben wieder ihr Bestes gegeben und sich zur großen Zufriedenheit der Gäste mindestens drei Sterne erkocht!

 

Auch das Nest der Vögelchen war wieder gut gefüllt, da einige Könige noch Früchte in flüssiger Form ins Nest gelegt hatten. Dementsprechend war des Öfteren aus jedem Winkel ein Zwitschern zu vernehmen!

Hinsichtlich der genossenen Früchte kann man natürlich darüber nachdenken und philosophieren, ob ein Tausendstel viel oder wenig ist, aber mit Himberla oder Williams Christ und einigen Gläsern lecker Kölsch sind schnell zwei tausendstel oder mehr erreicht und das sind dann eben locker zwei Promille!

 

Obwohl König Andi ein 5 Liter Fässchen Mühlen Kölsch zur Einstimmung mitgebracht hatte, waren irgendwann auch die georderten 40 Liter Kölsch verputzt und schnell wurden noch ein paar Kästen Notbier besorgt. Damit und einigen Flaschen Rotwein konnten einige Könige die Stellung rund um das Nest bis etwa 3.30 Uhr halten, dann war endlich alles Wichtige besprochen und auch die Spätheimkehrer konnten den schönen Abend beschließen.

Ab jetzt konnte man sich damit beschäftigen, die eingeflossenen Promille wieder loszuwerden. Diese Erfahrung braucht man, wenn man sie noch nicht hat, spätestens am Maifest, besonders, weil die Jubilarkönige ab 12.00 Uhr zur Station eingeladen haben. Die Vorfreude im Kreis der Könige ist groß!

 

Archiv

Am 19. und 20. April wurde der Archivschrank von der 1. Etage in das Kellergeschoß umgesetzt. Einige Helfer hatten sich eingefunden, Freitags wurde alles ausgeräumt und an den neuen Standplatz getragen. Am Samstag wurde der Schrank auseinander gebaut, herunter transportiert und am neuen Standort wieder zusammengebaut. Die Bauweise in einzelnen Modulen hat sich bewährt.

Die Beleuchtung wurde instandgesetzt, die defekte Fotodukumentation über den Monitor ist nicht mehr zu reparieren. Da im Kellergeschoß der Archivschrank aber auch nicht mehr zugänglich ist, wird ein neuer Monitor erst bei Bedarf angeschafft und die Beleuchtung nur bei Bedarf und nicht über eine Zeitschaltung eingeschaltet.

Versammlung der Alten Maikönige am 15.03.2024

Zur Versammlung hatten sich 15 Könige im Tennisclub eingefunden. Im Hinblick auf die anstehenden Aktivitäten, die der Monat Mai auch für die alten Könige so mit sich bringt, war schon eine große Vorfreude zu spüren.

Viele Punkte standen auf der Agenda, zunächst wurden auch die Punkte der letzten Versammlung noch einmal aufgegriffen.

Bei der diesjährigen Versteigerung ist eine gewisse Unterstützung der Junggesellen geplant. Hier sollten die ehemaligen Könige einwirken, damit die Veranstaltung „gesitteter“ abläuft. Eine Eröffnung durch einen der älteren Könige wird vorgeschlagen.

 

Eine Reparatur des zweiten Diadems wurde beschlossen, da dieses verbogen ist. Pitti wird das Diadem zum Juwelier bringen. Die diesjährige Maikönigin müsste am Maifest das andere (wahrscheinlich ältere) Diadem Tragen.

 

Der Maifestsonntag beginnt mit einer gemeinsamen Station der Jubilarkönige Willi (65), Heinz (50) Pitti (40), und Ingo (25), für die Pitti sein Heim zur Verfügung stellt. Für die Musik im Festzelt hat König Ingo Willi Bellinghausen bestellt.

 

Im Jahr 2024 werden die folgenden Jubiläumspaare geehrt:

25 Jahre: Nolden, Ingo I. und Lindner, Inken I.

40 Jahre: Fricke, Thomas I. und Horn, Michaela I.

50 Jahre: Lütz, Heinz II. und Heinen, Ursula I.

65 Jahre: Wachenfeld, Willi III. und Peters, Marlene I.

 

Die Tour der Könige am Maifestmontag startet morgens an der Rohmühle. Ziel an diesem Tag ist ein Ausflug nach Linz oder Köln. Leider hat der Tennisclub montags Ruhetag, dadurch müsste die letzte Station der Tour geändert werden. König Robert hört bei Brigitte nach, ob trotzdem eine Bewirtung an dem Tag möglich wäre.

 

Berichte aus dem Junggesellenverein (JGV)

König Christoph berichtet, dass der Mythos auch in diesem Jahr weitere Neueintritte verzeichnen konnte. Dieser Trend wird sehr positiv wahrgenommen.

 

Die Teilnahme ehemaliger Junggesellen an der gemeinsamen Wanderung mit den alten Königen und den Junggesellen soll weiterverfolgt werden.

 

Unter Sonstigem wurden Helfer für das Umsetzen des Archivschrank im Altenheim gesucht. Der wird in die untere Etage in einen Besprechungsraum versetzt.

 

Die Versammlung und die Handlungen wider den tierischen Durst wurden von Wirtin Brigitte mit einer Runde Bier aufs Haus gegen 22.30 Uhr beendet.

Termin der nächsten Mitgliederversammlung ist der 25.10.2024.

2023

 

Zu Anfang des neuen Jahres gab es kaum noch Beeinträchtigungen durch die Pandemie und nach und nach wurden Vorschriften wie z. B. die Maskenpflicht aufgehoben. Das Vereinsleben konnte wie gewohnt geplant und durchgeführt werden.

 

Jahreshauptversammlung am 17.März

 

Leider hatten sich nur 12 Könige zur Versammlung auf der Kommende eingefunden. Das Ambiente im Kaminzimmer war wie immer königlich, aber eine größere Teilnehmerzahl ist absolut wünschenswert.

Der Erste und wichtigste Punkt auf der Tagesordnung war die Vorstandswahl. Heinz Lütz wurde zum Versammlungsleiter gewählt.

Der gesamte Vorstand hatte sich zur Wiederwahl bereit erklärt und wurde von den Mitgliedern in seinen Ämtern wiedergewählt.

Eine Bestätigung für die perfekte Arbeit der Vorsitzenden Pitti Fricke und Martin Lütz sowie der Kassierer Robert Vallone und Stefan Gerwing.

 

Nach einer Essenspause wurden die anderen Themen der Tagesordnung behandelt.

Die Königskette hat Spuren des letzten Maifestes und wird einer Wartung unterzogen, das Diadem der Königin hatte größere Mängel und wird neu hergerichtet. Beides wird vor dem Maifest fertig sein.
 

Termin für Wanderung alte Könige & JGV ist der 02. Sept.

 

Im Kassenbericht wurde deutlich, dass die Spenden nicht ausgereicht haben, um die Kosten des Festkommers auf der Kommende zu decken, künftig sollen die Kosten frühzeitig
kommuniziert werden.

 

Die Überschwemmungsgefahr durch den Ankerbach am Festplatz ist nach Diskussionen mit der Stadt Bonn für die Durchführung des Maifestes dort nicht mehr relevant.

 

Die Junggesellen haben den Verein der ehemaligen Maikönige um Unterstützung an der Theke für den Maifestsonntag nach der Krönung gebeten, Martin, Heinz, Ludwig & Thomas W. haben sich bereiterklärt, zu helfen.


Am Maifestmontag ist die traditionelle Tour der Könige; Treffen um 10.00 an der
Rohmühle

Maianbraten am 21.04.2023

 

Zum Maianbraten waren 17 alte Könige der Einladung gefolgt, glücklicherweise war das Wetter etwas wärmer und trockener geworden.

Für das leibliche Wohl sorgten die Könige Robert Keller und Roland Gerwing. König Walter als 1. Grillmeister hatte extra seinen Urlaub so geplant um am letzten Aprilwochenende dabei zu sein. Und dann war es eine Woche früher!

König Stefan hatte sein Töchterchen Linda für eine Weile mitgebracht, die sich im Kreis der Könige offensichtlich wohlfühlte, aber genau so offensichtlich nicht alles verstehen konnte, was sich um sie herum so abspielte. Aber die erste Annäherung war gelungen!

 

Es gab wieder feinste Bratkartoffel und König Roland hat Walter am Grill bestens vertreten und die Koteletts und Würstchen auf den Punkt zubereitet.

Premiere hatte ein sahniger Nachtisch, den König Ludwig mitgebracht hatte. Ob er oder seine Frau Gabi für die Zubereitung verantwortlich war, konnte nicht abschließend geklärt werden.

Jedenfalls hat er allen super geschmeckt, die große Schüssel war fast leer geworden und war eine willkommene Alternative zu dem Nachtisch, den sonst das Vögelchen bringt – aber es ging auch parallel!

 

Die Gespräche drehten sich zunächst um das anstehende Maifest und um eventuelle Kandidaten für die Königswürde. Der JGV hat neue Mitglieder gewinnen können und wie man vernahm, gibt es gute Chancen, dass sich bei der Versteigerung ein neuer Maiclub zusammenfindet.

 

Sehr vermisst wurden die bisherigen Stammgäste MK54 Hein Domgörgen und MK57 Mattes Hönscheid, die in den letzten Jahren als älteste Könige immer mit dabei waren. Beiden verbot leider die Gesundheit eine Teilnahme.

Das Vögelchen zwitscherte fröhlich, sorgte damit wohl auch für lockere Gespräche und gute Stimmung und war nicht traurig als gegen 2.30 Uhr die letzten Unentwegten das Ende der Veranstaltung einläuteten.

Maifest am 19. – 21. Mai 2023 und Maifestmontag.

 

Schon bei der Versteigerung hatten sich viele neue, junge Mitglieder des JGV eingefunden.

Zusammen mit den schon im Vorjahr dazugestossenen Jugendlichen sind nun 8-9 neue Mitglieder im Alter von etwa 16 Jahren im Verein. Aus dieser Gruppe sind schon der neue Fähnrich Timo Keller und im Gefolge Joshua Nolden im Maiclub aktiv.

Der Verein zählt nun 22 aktive Mitglieder plus 4 „Anwärtern“.

 

Die „älteren“ Mitglieder (22–26-Jährige) sind im Verein geblieben und führen die neuen Mitglieder an das Maibrauchtum heran, wohlwissend, dass die jungen Leute es ohne ihre Hilfe nicht schaffen können, den Verein alleine weiterzuführen. Eine Denkweise, die nicht selbstverständlich ist und für die man sehr dankbar sein muss.

 

Das Maifest war gut besucht, allerdings war der Besuch der auswärtigen Vereine zum Maifest nur schwach. Mögliche Ursache sind die geringer gewordenen Besuche des Ramersdorfer Vereins bei den Brudervereinen in den letzten Jahren, einer Sache, der man jetzt entgegen steuern will.

 

Bei der Krönung am Sonntag von Moritz Bechtel und Cellina Eschmann wurden auch wieder die Jubilare geehrt und am Abend halfen die alten Maikönige mit Thekenschichten und am Grill dem JGV aus und hatten Spaß dabei.

Am Maifestmontag trafen sich die alten Könige wie gewohnt auf der Terrasse der Rohmühle. Das Wetter war passend für einen Aufenthalt in der Außengastronomie, so dass die Könige die Aussicht auf den Rhein genossen und bis zum Abend keinen Ortswechsel vornahmen.

Der Tag verfloss bei humorigen Gesprächen und für Unterhaltung sorgte eine Gruppe von Feuerwehrleuten, die am Rheinufer unterhalb der Rohmühle eine Übung durchführten. Ob  man je die "Verbesserungsvorschläge" der alten Könige dazu umsetzen könnte?

Wie üblich trafen sich alten Könige mit einer großen Zahl von Mitgliedern des JGV im Tennisclub bei einigen letzten Bieren zum Ausklang.

Wanderung JGV und Alte Könige am 02.Sept. 2023

 

Der folgende Text wurde mit Hilfe von neuer Technologie verfasst. Nach Eingabe von einigen Stichwörtern hat die Applikation „chatopenai.com“ den Text vorgeschlagen, einige wenige Dinge habe ich verändert oder hinzugefügt, es soll bei dem Versuch bleiben und wenn zukünftig KI von mir eingesetzt wird, dann wird es auch erwähnt!

 

Die Wanderung der Junggesellen und Alte Könige am Samstag, den 2. September 2023, war ein unvergessliches Erlebnis:

 

Nachdem sich die Gruppe am U-Bahnhof getroffen hatte, starteten sie ihre Reise mit Bahn- und Busfahrten, die sie zum Startpunkt Kloster Heisterbach brachten. Von dort an konnten die Teilnehmer die wunderschöne Natur des Siebengebirges zu genießen.

Die erste Etappe der Wanderung führte die Gruppe bis zum Einkehrhäuschen. Auf dem Weg dorthin wurden sie mit atemberaubenden Ausblicken auf die umliegende Landschaft belohnt. Die frische Luft und die ruhige Atmosphäre trugen dazu bei, dass die Wanderung zu einem wahren Genuss wurde.

 

Nach den ersten anstrengenden Höhenmetern war es Zeit für die erste wohlverdiente Rast im Einkehrhäuschen. Hier konnten sich die Wanderer mit erfrischenden Getränken stärken und die Geselligkeit genießen. Die Freude über das Wiedersehen mit alten Freunden war spürbar und verlieh dieser Pause eine besondere Atmosphäre.

 

Besonders erfreulich war die hohe Teilnehmerzahl bei dieser Wanderung. Im Vergleich zum Vorjahr waren viel mehr Junggesellen und Könige dabei, insgesamt 18 Teilnehmer. Dies unterstrich die Bedeutung und die Beliebtheit dieser jährlichen Veranstaltung.

Die Wanderung führte die Gruppe vom Einkehrhäuschen weiter zum Löwenburger Hof, wo sie eine ausgiebige zweite Rast einlegten. Das Angebot an Getränken und Speisen, von einer freundlichen Kellnerin serviert, wurde rege genutzt, und die Teilnehmer genossen die gemütliche Atmosphäre.

 

Von dort aus setzten sie ihre Wanderung nach Rhöndorf fort, wo sie schließlich ihr Ziel erreichten: das Weinfest. Dieses Fest ist das beliebteste Ziel aller Ziele und nach den Coronabedingten Ausfällen der Vorjahre waren die Wanderer froh, dieses Ziel wieder anlaufen zu können. Schmerzlich vermisst wurde der Stand der Freiwilligen Feuerwehr, in den Jahren zuvor war dort für die Wanderer die Bezugsquelle für Bitburger Pils. Es half nichts, selbst die, die dem Wein bisher skeptisch gegenübergestanden haben, griffen zu – weil es sonst keine Alternativen gab.

 

Die Musikwünsche der Ramersdorfer Gäste wurden leider nicht im gewohnten Umfang erfüllt. Die Bitte nach „Smoke on the Water“ konnte die Band nicht erfüllen, erst nachdem Pitti eindringlich versichert hatte, dass ohne das Lied für die Ramersdorfer kein Rhöndorfer Weinfest geht, wurde das Lied – wenn auch vom Band- gespielt.

 

Insgesamt war die Wanderung der Junggesellen und Alte Könige am 2. September 2023 ein voller Erfolg. Sie bot nicht nur die Möglichkeit, die Natur zu erleben und zu genießen, sondern auch die Gelegenheit, alte Freundschaften zu pflegen und neue zu schließen. Die Wanderung wird sicherlich noch lange in den Köpfen und Herzen der Teilnehmer nachklingen.
 

 

Versammlung der Alten Maikönige am 27.10.2023

 

Für die Versammlung hatte MK 91 Martin wieder sein Wohnzimmer zur Verfügung gestellt.

15 Könige hatten sich letztlich eingefunden, um die Tagesordnungspunkte zu diskutieren.

Bevor der 2. Vorsitzende Martin die Versammlung eröffnete, war das gesundheitliche Befinden des 1. Vorsitzenden Pitti von größtem Interesse für die Anwesenden. Pitti fehlte wegen eines längeren Krankenhausaufenthalts und alle freuten sich über die Besserung seines Zustands und hofften, dass Pitti bald wieder im Kreis der Könige sein kann.

 

Die ersten Punkte der Agenda waren die Rückblicke auf die Ereignisse des vergangenen Jahres. Hier stand das Maifest im Fokus, einige der Könige fanden sich in der Form, wie der Maifestsonntag gefeiert wird, nicht wieder. Kritisiert wurden die endlosen Wiederholungen der Fähndelmärsche im Technorythmus, ein leerer Königstisch, ein leeres Festzelt und dass unter diesen Umständen keine älteren Besucher in das Zelt gelockt würden.

Andere Meinungen vertraten die Ansicht, dass es doch das Fest der Junggesellen sei und die ihr Fest zeitgemäß und nach ihren Vorstellungen feiern sollten.

 

Weitere Veränderungen des Maibrauchtums wie die „Strafschnäpse“ bei der Versteigerung wurden angesprochen. Auch der Kommabend wird nicht mehr vom JGV durchgeführt.

An der Eierkrone wurde bemängelt, dass sie zu tief hängt und zu wenig Eierdöpp verarbeitet werden. Eine lange Diskussion entstand darüber, ob und wie man den Junggesellen die alten Brauchtümer wieder nahebringen kann.

Als eine Möglichkeit wurde ein „Eierausblasabend“, an dem JGV und alte Könige sich treffen und gemeinsam Eier für die Eierkrone ausblasen, vorgeschlagen. Bei dieser Gelegenheit könnten die alten Könige versuchen, den Junggesellen das traditionelle Maibrauchtum näher zu bringen. Die Ansicht, dass die alten Bräuche nicht verloren gehen sollten, wurde von allen geteilt, aber durchaus als möglich eingeschätzt, da der JGV sich zur Zeit mit neuen Mitgliedern wieder runderneuert.

Alle Anwesenden waren dafür dankbar, dass die Coronakrise nicht das Ende des JGV Ramersdorf herbeigeführt hat, neue Mitglieder in den JGV eingetreten sind und die "Alten" solange dabei bleiben bis die "Neuen" selbstständig geworden sind. Gemeinsamer Konsens:

Die jüngste Vereinsgeschichte ist eine Erfolgsgeschichte!

 

Diese lebhaften Diskussionen haben sich lange hingezogen, so dass zwischenzeitliche Handlungen wider den tierischen Durst unvermeidbar waren. Martin hatte für diesen Punkt gut vorgesorgt.

Positive Rückmeldungen gab es zu den anderen Ereignissen des Jahres wie Maianbraten, Wanderung, Eierkronenfest und besonders der Kirmes, bei dem einige Maikönige nun in dem neuen Organisationsteam sind.

Bevor die Könige endgültig nur noch die Handlungen wider den tierischen Durst auf der Agenda hatten, wurden noch die nächsten Termine festgemacht und dann konnte man sich entspannt zurücklehnen und bei weiteren Bierchen noch „e paar Verzällche“ halten.

 

Es war ein schöner, unterhaltsamer Abend, es wurde viel gelacht und die Könige bedanken sich ein weiteres mal bei Andi und Martin für die Gastfreundschaft.

2022

 

Corona ist immer noch ein Thema und wird es wohl auch in Zukunft bleiben.

Im März hat sich der JGV entschlossen, ein Maifest zu planen, ob es wirklich stattfinden kann, ist aber erst einmal ungewiss.

Jahreshauptversammlung am 08. April

 

Bei der Jahreshauptversammlung der Alten Könige bei Martin Lütz kann man davon ausgehen, dass das Jubiläumsmaifest am 15.Mai gefeiert werden kann.

Die Themen auf der Agenda sind u.a. der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr, das Maianbraten, welches am 29. April 2022 in Jims Jaade stattfinden wird, der Status der Planung des Jubiläumsmaifest mit Mundartmesse und Festkommers auf der Kommende und die Tour der alten Könige, für die 12 Anmeldungen vorliegen und vom Vorstand bereits ein Schiff reserviert wurde. Die neue Chronik des JGV ist von Jim soweit fertig gestellt und in den nächsten Tagen zur Druckerei Molberg gebracht.

Ausführlich diskutiert wurde die Finanzierung des Festkommers, die Konditionen für Buffet und Getränke sind unter dem neuen Besitzer weitaus höher als noch bei Herrn Barthel.

Natürlich möchte man, das alle Ehemaligen teilnehmen können. Mit der Anmeldung zum Kommers sollen 50.-€ überwiesen werden und wie üblich soll beim Festkommers nochmal gesammelt werden.

Da auch weitere Spenden zugesagt wurden, sollte so der Betrag von 100.- €/Person gedeckt werden können.

Maianbraten am 29.04.2022

 

Nach zwei Jahren Unterbrechung konnte endlich wieder das Maianbraten stattfinden!

17 alte Könige waren der Einladung gefolgt, später erschien noch eine Abordnung des JGV um den 1. Vorsitzenden Moritz.

Leider hatte das RKI f.B. (Robert Keller Institut für Bratkartoffel) wegen einer Dienstreise seine Beteiligung absagen müssen, aber das gesamte Equipment wurde zur Verfügung gestellt. König Roland hat mit seiner Bratkartoffelerfahrung König Robert bestens vertreten und feinste Bratkartoffel gezaubert. König Walter am Grill bereitete die Koteletts und Würstchen wieder auf den Punkt zu.

Die Diskussionen drehten sich um das anstehende Maifest und auch um die Sorge, ob König David tatsächlich nach drei Jahren Dauerregentschaft die Königswürde weitergeben kann.

Zwar hat der JGV zwei neue Mitglieder gewinnen können, doch Maikönig und Gefolge müssen dieses Jahr noch einmal aus den älteren Mitgliedern zusammen gesetzt werden.

Die Vereinsstruktur des JGV aus vielen über 24 Jahre alten Mitgliedern und nur zwei jungen, 16 Jahre alten Mitgliedern, wird allgemein als kritisch angesehen und man hofft, das die bestehende Lücke nach Corona bewältigt werden kann, weitere junge Leute gefunden werden und der JGV weiterbesteht.

MK54 Hein und MK57 Mattes waren als älteste Könige wieder mit dabei.

Das Vögelchen war nicht traurig über das Ende seiner dreijährigen Nestruhe und zwitscherte fröhlich bis zum Ende der Veranstaltung um 2.00 Uhr.

 

Maifest vom 13.-15. Mai 2022

 

Die wichtigste Botschaft zuerst: Das Maifest findet nach dreijähriger Coronabedingter Pause statt!

Nach einer zäh verlaufenen Versteigerung wurde ein Maikönigspaar (Paul Metz und Julia Hartmann) und das Gefolge gefunden. Damit konnte der JGV sein Maifest zum 110jährigen Jubiläum feiern.

Die Ehemaligen hatten damit grünes Licht für den Festkommerz und die wiederkehrenden Fünfjährigen Jubiläumsfeierlichkeiten: Mundartmesse, Festzug zur Kranzniederlegung, Festkommers auf der Kommende, Teilnahme an Festzug, Krönung und Maiball bis zum Abwinken.

Für den Gottesdienst hatte man Diakon Willibert Pauels, im Karneval bekannt als „Bergischen Jong“, gewinnen können.

Der bekannte zwar, das er den rheinischen Dialekt nicht perfekt beherrschte, aber er zelebrierte den Gottesdienst in seiner unvergleichlichen Art zwischen besinnlich, heiter und mitreißendem Witz. Und da er selbst gut bei Stimme ist, trauten sich auch die Besucher die Texte der Lieder mitzusingen. Die Besucher waren sich einig: So nahe am Menschen müsste Kirche öfter sein!

 

Musikalisch begleitet wurden die Mundartlieder mit den Texten von Georg Meidt vom Dominik Arz Quartett. Die Lesung trug Petra Lindner vor und die Fürbitten Walter Wolff, der sich auch wieder um die „Kopping vom fiere“ am nächsten Tag sorgte und derart die Ehemaligen in die Fürbitten einschloss.

 

Der 1. Vorsitzende des JGV, Moritz Bechtel, begrüßte die Gottesdienstbesucher und sprach treffende Worte zur Einführung. Und der 1. Vorsitzende der ehemaligen Maikönige von Ramersdorf, Thomas „Pitti“ Fricke, gab einen Ausblick auf den Tag.

 

Nach der Messe formierte sich ein Festzug von Junggesellen, Ehemaligen, Besuchern und dem Tambourcorps Grün Weiß, begleitet noch von W. Pauels, zunächst zum Altenheim. Nach einigen Fotos war das Ziel „De Löng“, wo am Ehrenmal ein Kranz niedergelegt wurde und den Toten gedacht wurde.

Tambourcorps, ehemalige Königinnen und alte Könige zogen weiter zum Festkommers in der Kommende.

Kommentar einer Ehemaligen Königin: „Es ist nach fünf Jahren immer so wie nach Hause kommen“.

Zum ersten Mal war Salvatore Lucca der Gastgeber. Die Kommende wurde und wird weiterhin aufwendig renoviert, die Gastronomie ist gegenüber dem vorherigen Besitzer Barthel aufwendiger und teurer geworden.

Thomas „Pitti“ Fricke begrüßte die Ehemaligen und die Ehrengäste Karl Heinz Stuch und Thomas Raderschall. Ehrengast Polizeipräsident Frank Höver konnte wegen einer Reise nicht erscheinen. Jüngste Teilnehmerin war die 5 Monate alte Linda Gerwing, die in Begleitung ihrer Eltern Lisa und Stefan, dem Maikönigspaar von 2012, fasziniert dem seltsamen Treiben zuschaute.

Nach Pittis Begrüßung stellte Karl Heinz „Jim“ Richarz die neue „Chronik des JGV Ramersdorf“ vor, die er geschrieben hatte und nun den Ehemaligen als Jubiläumsgeschenk überreicht wird.

Im weiteren Verlauf hielt Heimatdichter Thomas Raderschall einen Vortag. Thomas hat schon bei vergangenen Jubiläumsfesten Vorträge zum Besten gegeben, mit Norbert Hombach („die zwei vom Pötzchens Maat) oder Solo als Heimatdichter und dabei Junggesellenleben und Maibrauchtum humorvoll auf den Punkt gebracht. In seinem diesjährigen Vortrag hat er das Maitreiben aus der Sicht eines Ei’s in der Eierkrone betrachtet und in der Zugabe „wor em Himmel de Düvvel loss, denn et wor Maifess en Romerschdorf“ und die verstorbenen Ramersdorfer haben das da oben in ihrer typischen Art und Weise geregelt.

In diesem Jahr wurde ein „Flying Buffet“ angeboten, was bei der Mehrzahl der Ehemaligen gut angekommen war.

Nach dem launigen Vormittag bei schönem Wetter, vielen Gesprächen, Sekt, Bier und Wein (zwischendurch soll man auch mal ein Wasser trinken) wurden um 14.00 Uhr die Ehemaligen vom Festzug mit vielen auswärtigen Vereinen abgeholt und reihten sich in den Festzug ein um die Königspaare abzuholen. Das alte Königspaar von 2019, David und Celina, wurden als erstes abgeholt und dann führte der Festzug in die Lindenstraße, um das neue Königspaar Paul und Julia im Haus ihrer Eltern abzuholen.

Auf allen Stationen wurden die Teilnehmer am Festzug reichlich bewirtet und so war man bestens auf den Höhepunkt des Tages vorbereitet: Die Krönung des neuen Maikönigspaares Paul I. und Julia I., die Pitti Fricke und Martin Lütz vornahmen.

Die Junggesellen hatten auf dem Platz vor dem Festzelt einen Anhänger von Martin Lütz als Bühne hergerichtet und festlich geschmückt. Viele Besucher aus unseren Orten und die Brudervereine nahmen an dem feierlichen Akt teil, die Ortvereine und Vertreter aus der Politik gratulierten dem neuen Maikönigspaar.

Danach wurde im Festzelt der Maiball gefeiert, die auswärtigen Vereine und die Ehemaligen des JGV hatten ihre Extratouren und feierten gemeinsam im Zelt bis 24.00 Uhr.

Nach demFest hatten die Eltern des Maikönigs die Ramersdorfer Junggesellen, den Maiclub und einen harten Kern von Ehemaligen zum Absacker eingeladen.

Die Junggesellen haben wieder mit viel Aufwand und harter Arbeit ein tolles Maifest organisiert!

Maifestmontag am 16.05.2022

 

Zunächst waren es sieben alte Könige, die sich um 10.00 Uhr auf der Terrasse der Rohmühle eingefunden haben. König Walter hatte für jeden ankommenden die passende Musik auf dem Kofferradio in seinem Handy: Das Hauptthema aus dem Präludium des Te Deum von Marc-Antoine Charpentier, bekannt als „Eurovisionshymne“, der  Erkennungsmelodie bei Übertragungen im Rahmen der Eurovision. Die Musik hatte jeder noch von der Mundartmesse am Sonntag im Ohr.

Pech allerdings, das sowohl die Rohmühle als auch die Almhütte nebenan geschlossen hatten.

Für langes Bedauern blieb keine Zeit, denn der nächste Zug nach Köln sollte erreicht werden.

Das gelang problemlos und so rannen um 11.32 Uhr beim Lommi die ersten Päffgen durch die ausgedörrten Kehlen der Könige. Zwei weitere Könige, Arno und Guido stießen noch zu uns. Zu jeder neuen Runde spielte Walter die Hymne auf seinem Kofferradio, was noch zusätzlich motivierte, was aber eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre. Aber es war schön!

 

Zur Mittagszeit hatte sich jeder ein dickes Kotelett verdient, denn die Schlagzahl war ziemlich hoch. Die Stimmung war bestens, es gab viel zu erzählen und es wurde viel gelacht. Die Kellner fragten uns natürlich, was unser Outfit -schwarzer Anzug, weißes Hemd und rote Fliege – zu bedeuten hätte und mit der Zeit hätten sie fast einen Antrag auf Mitgliedschaft im JGV gestellt, weil sie auch mal Maikönig werden wollten.

Als um 14.30 Uhr die Gaststätte geschlossen werden sollte, brachten die Kellner es jedenfalls nicht übers Herz uns in den einsetzenden Starkregen zu schicken und gaben uns noch solange Asyl und Kölsch, bis der Regen nachließ und wir zum Deutzer Brauhaus weiterziehen konnten. Die Stimmung blieb gelöst und heiter und auch die „Fröschelchen hüpften durch das Brauhaus.

Gegen 18.30 Uhr wurde mit Zug und Bahn Ramersdorf erreicht und im Tennisclub traf man auf die Junggesellen, die dort den wohlverdienten Abschluss mit einem gemeinsamen Essen begingen.

Es war wieder ein wunderschöner Tag, die Deckel waren es wieder Wert, im Archiv aufbewahrt zu werden. Alle sind dankbar wieder feiern zu dürfen und besonders dem JGV, der ein gelungenes Maifest auf die Beine gestellt hatte.

Wanderung JGV und alte Könige am 03. September 2022

 

Um 12.00 Uhr traf sich eine kleine Gruppe von ehemaligen Junggesellen und alten Königen in Oberkassel am Bahnhof. Pitti hatte einen wunderbaren Plan ausgearbeitet, die Tour sollte mit einer Zugfahrt nach Linz am Rhein beginnen, von dort mit der Kasbachtalbahn nach Kalenborn, wo dann die Wanderung beginnen sollte. Durch das Kasbachtal mit Einkehr in der Alten Brauerei bis nach Unkel, wo ein Weinfest stattfand, das war der Plan für den Wandertag. Fußkranke hätten komplett mit der Bahn fahren können und sich in der Alten Brauerei mit der Wandergruppe treffen können.

Kaum war man in Oberkassel in den Zug gestiegen, musste man ihn nach einer Durchsage des Lokführers wieder verlassen. Ein Unfall auf der Strecke in Höhe Dollendorf erlaubte keine Weiterfahrt, alternativ könnte man mit der Straßenbahn bis nach Bad Honnef und dort in Richtung Linz die Bundesbahn benutzen.

Das hörte sich nach einem guten Plan an und so wurde auch gleich eine Flasche leckeren Weins geöffnet um darauf anzustoßen und den Weg zur Straßenbahn erträglicher zu gestalten.

In Bad Honnef ließ man auf dem Weg zur Bundesbahn einen Biergarten links liegen und die Frage tauchte auf, ob sich so ein Fehler nicht noch rächen könnte.

 

Auch der herunter gekommene Zustand des Bahnhofes dämpfte nicht den Optimismus der Gruppe, das Ziel noch zu erreichen. Man vertrieb sich die Zeit mit googeln nach Zugverbindungen, dem Hören von nichtssagenden Durchsagen und dem Beobachten der Anzeigetafel. Und natürlich mit einer Flasche Bitburger, die man am Kiosk erwerben konnte und eigentlich als erste Wiedergutmachung von der DB hätte kommen sollen.

Ein Mitreisender BVB Fan stellte die Frage, wie lang denn 20 Minuten wären und nach fast einer Stunde Wartezeit auf einen Zug ergab auch diese Frage einen Sinn.

 

Alternativen wurden gesucht, Schiffe legten wegen niedrigen Wasserstands des Rheins nicht in Bad Honnef an und so machten sich nach 90 Minuten Wartezeit sechs Leute zu Fuß auf den Weg nach Unkel zum Weinfest. Walter und Jim hatten eine Busverbindung nach Unkel herausgesucht und dort würde man sich wieder treffen.

Der Anzeige und einer Durchsage zufolge würde der nächste geplante Zug ausfallen, also verließen Walter und Jim den Bahnsteig in Richtung Bushaltestelle. Nun konnten sie von dort das Einlaufen und Abfahren eines Zuges in Richtung Unkel beobachten.

An dieser Stelle rufen wir ein Hoch auf die Deutsche Bundesbahn aus!

 

Auf die gute Laune der Wanderer hatte die unschuldig aus dem Ruder gelaufen Planung keinen Einfluss, Wanderer und Busfahrer hatten sich wieder vereint und in Unkel war das Weinfest in vollem Gange. Es gab zunächst ein Bier gegen den Jähdursch und dann wurde der Unkeler Wein probiert, der (welch ein Wunder) prompt nach Mehr schmeckte.

Gegen den aufkommenden Hunger wurde ein Platz für Acht in einem Restaurant gebucht und dort konnte man sich praktischerweise vor dem einsetzenden Regen schützen.

Nach dem Essen hatte der Regen wieder aufgehört und auf dem Weinfest hatte eine Band die Blaskapelle abgelöst. Unsere Begeisterung für deren Musik führte den Gitarristen der Band in einer Pause an unseren Tisch, der uns wohl wegen der unterschiedlichen Alterszusammensetzung die Frage stellte, welcher Art Gruppe wir wären. Von Maikönigen hatte er noch nie etwas gehört, aber das ließ sich ja plausibel erklären und er fand es toll, dass es so etwas gibt. Nur unseren Standartmusikwunsch, „Smoke on the Water“, den wir schon mehrfach angestimmt hatten, war nicht im Repertoire der Band und konnte nicht erfüllt werden.

 

Erfüllt war aber unser Wunsch nach einem schönen Tag und das trotz aller Widrigkeiten. Um etwas näher an die Heimat zu rücken, vertrauten wir uns der DB nochmal an und die beförderte uns tatsächlich nach Rhöndorf, wo wir dem Weinfest noch einen Besuch machten.

Auch hier wurden wir von der Weinkönigin begüßt, musikalisch waren wir von der Unkeler Band etwas verwöhnt und auch der Wein war nicht ganz zu unserer Zufriedenheit, aber im Verzehr haben wir uns das nicht anmerken lassen!

 

So haben wir den Tag langsam ausklingen lassen, drei unentwegte kehrten noch zum Leichensaufen bei Königsvater Frank und seiner Frau Kerstin ein und dann hatten alle restlos genug.

Man war sich einig, es war wieder ein schöner Tag, unsere Fähigkeit aus Allem das Beste zu machen, war herausgefordert worden und hatte sich bewährt. Und: das alte Programm ist möglicherweise das neue Programm für das nächstes Jahr – Dank der Bundesbahn!

04. September 2021 Wanderung JGV und alte Könige.

 

Die bangen Hoffnungen wurden nicht enttäuscht. Am ersten Septemberwochenende waren die Infektionszahlen wieder soweit zurück gegangen, dass die Wanderung des Junggesellenvereins mit den alten Königen stattfinden konnte.

Obwohl während der Wanderung noch Teilnehmer zu uns stießen, war die Beteiligung in diesem Jahr sehr verhalten. Ob der Grund dafür in dem wegen Corona nicht stattfindenden Weinfest in Rhöndorf zu suchen war?

Die Wanderung führte von Rhöndorf über die Breiberge zur Löwenburg, beim Abstieg wurde die Gelegenheit zur Getränkeaufnahme im Löwenburger Hof genutzt. Hier war der durch Corona verursachte Personalmangel in der Gastronomie deutlich zu spüren. So kam die Gruppe etwas unterhopft im nächsten Lokal „Zum Drachenbrunnen“, unterhalb der Drachenburg, an. Die Freude über eine schnelle Runde Bier wurde der Bedienung freudig kundgetan.

Für die Schlussrast hatte Pitti für uns „Im Brünnchen“ reserviert, wo mit großem bedauern für alle, die diesen schönen Tag verpasst hatten, die Wanderung abgeschlossen wurde.

Sept. 2021 Ehrung der Jubilare

 

Da es ja auch in diesem Jahr die Möglichkeit zur Ehrung am Maifest nicht gab, hatte der Vorstand die Jubilare im September in den Tennis Club nach Ramersdorf eingeladen.

Erschienen waren die Jubilare Jens Lüttike und Ulrike Lütz, das Maikönigspaar von 1996, Guido Schlösser, Maikönig 1981, Karl Otto Thomas und Monika Euler, geb. Kühnel, das Maikönigspaar von 1971.

Auch der Vorstand des JGV Ramersdorf war mit Fähnrich eingeladen.

Der 1. Vorsitzende Pitti nahm die Ehrung der Jubilare vor und überreichte Jubiläumsanhänger und Blumen.

Anschließend schwenkte Fähnrich Christoph Pannes zu Ehren der Jubilare das Fähndel und bat anschließend die Jubelpaare zum Tanz unter der Fahne auf dem Parkplatz des Tennisclubs. 

Danach ließ man sich zu zahlreichen kühlen Getränken und bester Stimmung im Restaurant nieder und tauschte Geschichten von Früher und Heute aus.
Beim Abschied verabredete man sich auf ein Wiedersehen beim 110-jährigen Vereinsjubiläum des JGV im kommenden Jahr auf der Kommende.

 

2021

Corona wollte nicht enden, Feste und Versammlungen durften nicht stattfinden.

Erst im Juni 2021 erlaubte das Infektionsgeschehen wieder eine Vorstandsversammlung und im Juli eine Mitgliederversammlung in Präsenz.

 

Auf der Vorstandssitzung waren die Vorbereitung auf die Jahreshauptversammlung, die Ehrung der Jubilare, die ja wegen dem ausgefallenen Maifest nicht stattfinden konnte, die Wanderung mit dem JGV im September und natürlich das anstehende Jubiläumsjahr 2022 die beherrschenden Themen.

 

Die Jahreshauptversammlung der Mitglieder fand wie in allen Wahljahren, wieder auf der Kommende statt.

Bei den Vorstandswahlen stellte sich der gesamte Vorstand zur Wiederwahl und wurde mit 99 prozentiger Mehrheit wiedergewählt. Eine Bestätigung für die perfekte Arbeit der Vorsitzenden Pitti Fricke und Martin Lütz sowie der Kassierer Robert Vallone und Stefan Gerwing.

In Hinblick auf den Verlauf der Pandemie und den steigenden Impfzahlen wurden optimistisch Pläne für das 110jährige Bestehen gefasst. Festkommerz auf der Kommende, Maifestmontag, Tour der alten Könige auf einem Segler im Ijsselmeer, das waren die Sachen, auf die sich schon jetzt jeder freute. Auch ein Termin für die Ehrung der Jubilare im September wurde gefunden. Auf den obligatorischen Tagesordnungspunkt „Handlungen wider den tierischen Durst“ hat die Corona Pandemie keinen Einfluss nehmen können, wie erfreut festgestellt wurde.

Den Teilnehmern der Versammlung war die Freude anzumerken, dass nun endlich wieder ein gesellschaftliches Leben möglich ist, dass man zusammenkommen, reden und lachen kann.

Wahrscheinlich hatte jeder still im Hinterkopf: Hoffentlich bleibt es so!

Druckversion | Sitemap
©Junggesellenverein Ramersdorf 2011-2022