Alte Könige am Schiffsanleger in Ramersdorf

23.05.2016 Maifestmontag

 

Mit „Kopping“ hielt man sich dieses Jahr nicht lange auf, als sich 8 alte Maikönige in der Rohmühle trafen, auch wenn es einige davon noch in der Nacht zuvor bis zum „Zieleinlauf“ beim neuen Maikönig geschafft hatten. Auf Grund des kühlen, regnerischen Wetters war an einen Aufenthalt auf der Terrasse der Rohmühle nicht zu denken und am neuen Schiffsanleger direkt davor konnte man sich schon mal über die Ziele und Abfahrtszeit der Schiffe informieren und bei kühlen Getränken hatten wir etwa eine Stunde zum Überlegen. Als Ergebnis davon stiegen wir um 12.10 Uhr an Bord der „Rheinprinzessin“ und bereiteten uns bei netten Gesprächen über das vergangene Maifest und Gott und die Welt und mit weiteren kühlen Getränken auf die Ankunft in Linz vor. Nach eine kurzen Gang durch die bunte Stadt am Rhein steuerten wir zielgerichtet den „Spanischen Garten“ an, wo uns der Wirt ein paar spanische Köstlichkeiten empfahl und zubereitete und uns König „Hein“ Lütz einen begleitenden Rotwein dazu herausprobierte. – Königliches Niveau eben!

In den zeitlichen Rahmen von 2 Stunden passte alles wunderbar herein, ein Tisch voller Tapas, dazwischen „Verzellche“, Rotwein und als Digestif den Brandy „Cardenal Mendozza“. König Martin Nolden konnte mit der alten spanischen Weisheit „El amor pasa por el estomaco“ aufwarten und auch gleich die Übersetzung bieten: „Die Liebe geht durch den Magen!“ Danach war es an der Zeit den Rückweg anzutreten, damit wir mit dem Schiff wieder zurück bis zur Rohmühle gebracht wurden. Das Wetter war zwar noch nicht besser, aber auf dem Schiff und in der Rohlmühle schmeckten die Kaltgetränke wieder. Fast traditionell ist der Besuch im Tennisklub, wo wir immer auf die Junggesellen treffen, die vom Abbau des Zeltes kommen und wir noch ein gemeinsames Bier trinken. Am Ende waren wir uns wieder einig: „Et woren e paar schön Daach höck“ und Samstag und Sonntag standen in nichts nach! Martin und ich hatten dann noch das Konzept verfolgt wenn Rotwein am Mittag getrunken wird, soll ganau das am Abend als Letztes auch ganz gut tun. - Ob es das Richtige war?

Vorstand der alten Könige und JGV Ramersdorf

14.05.2016

Blumenpflanzaktion am Dorfplatz „An de Löng“

 

Vorausgegangen war ein Bürgerantrag, den der Verein der ehemaligen Maikönige bei der Stadt Bonn eingereicht hatte. Am Dorfplatz stand in 3m Abstand zur Bodenhülse für den Maibaum eine Linde, die in den Jahren gewachsen war und einen Kronendurchmesser von 7-8m erreicht hatte und so ein Aufstellen des Maibaums behinderte und in ein paar Jahren unmöglich gemacht hätte. Inhalt des Bürgerantrags war das Fällen der Linde und dem wurde nach Verschiebung, Ortstermin und auch anonymen Protesten von Bürgern schließlich mit Unterstützung der Politikern von SPD und CDU der Bezirksvertretung stattgegeben und die Linde im März gefällt.

Nun bekam der Boden wieder genügend Licht und Wasser, so das Frühlingsblumen dort wieder eine Chance zum Wachsen haben und nun vor dem anstehenden Maifest vom Verein der ehemaligen Maikönige dort gepflanzt wurden um den Dorfplatz zu verschönern. Es war das Pfingstwochenende und die Junggesellen hängten zeitgleich die Eierkrone auf. Viele Ramersdorfer Bürger, die dort vorbei gingen, äußerten sich positiv über das neue Erscheinungsbild des Dorfplatzes. Diese direkte Rückmeldung bestätigte uns, damit unser Ziel einer Verschönerung des Dorfplatzes erreicht zu haben und auch im Sinne der überwiegenden Mehrheit der Ramersdorfer gehandelt zu haben.

Maianbraten 22. April 2016

Die Könige Walter und Robert

Schon recht früh, am 22. April war in diesem Jahr das Maianbraten angesagt. Eine Woche später wäre schon Versteigerung am nächsten Tag gewesen und da die jüngeren unserer „Alten Könige“ ja noch aktive Junggesellen sind wollten wir keinen Stress aufkommen lassen.

Es war ein trockener (Witterung), aber kühler Abend und mit 25 Königen wurde eine Rekordbeteiligung erreicht. Wieder gab es drei Gewinner beim Preisausschreiben, die als Preis eine Schüssel Salat mitbringen duften und die – das muss man einfach sagen – sehr lecker geschmeckt haben. Nicht zu toppen waren allerdings die Bratkartoffel von König Robert Keller, der mit dem kompletten Equipment, d.h. Gaskocher, riesiger Pfanne, Zwiebel, Speck und selbst gekochten und geschnippelten Kartoffeln von Meckenheim angereist war und uns damit kulinarisch verwöhnte. 

König Walter Wolff stand wieder am Grill hat 11Kg Kotelett und 41 Würstchen zur vollen Zufriedenheit der Könige auf den Punkt zubereitet. Es wurden 2 Flaschen Mineralwasser und eine Flasche Cola getrunken. Das getrunkene Bier ist wirklich nicht erwähnenswert.

Die Kommunikation war wieder lebhaft, es wurde wieder viel erzählt und es müssen sicher noch viele Jahre ins Land gehen, bis die alten Geschichten alle erzählt sind. Zumal auch die jungen alten Könige schon einige Beiträge leisten können. Bleibt noch das Vühlsche (Vögelchen) zu erwähnen, das Anfangs recht scheu war, aber es war wohl von einer nachtaktiven Art und wurde mit der Zeit sehr zutraulich und zwitscherte dann unentwegt.

Es war wieder ein schöner Abend, der zur Standartzeit 3.00 Uhr in der Frühe zu Ende ging

Gut gelaunte Könige

08.12.2015 Alte Könige auf dem Bonner Weihnachtmarkt

Dezember! Weihnachtszeit, alte Könige treffen das Christkind. Das hatten die alten Könige im vorigen Jahr schon geübt und so traf man sich wieder unter dem Motto „Wer kann, der kütt“ auf dem Bonner Weihnachtmarkt. Eingefunden hatte sich auch ein Gast aus dem Ausland, Sven Magirus war zwar kein Maikönig, ist aber seinen alten Kumpels aus dem JGV immer noch verbunden und nutze seinen Aufenthalt in der Heimat um sie noch einmal zu sehen.

König Martin Lütz hatte im „Ausschank Karussell“ einen Tisch reserviert und insgesamt zehn alte Könige trafen sich dort um den Schluckwiderstand des Glühweins zu testen. Die meisten gingen, wohl auch wegen des frühlingshaften Wetters schnell zum Bier über, aber König Robert ließ sich dann doch den ganzen Abend den Glühwein schmecken. Das gefällt sicher dem Christkind und so wird es dem Robert sicher ein paar Flaschen davon unter den Weihnachtbaum stellen.

Thema an dem Abend war natürlich das Vorhaben des JGV, die Krönung 2016 am Zelt abzuhalten. Es wurde kontrovers diskutiert, aber den Argumente des JGV wollte sich keiner verschließen. Um 21.30 Uhr schließt der Bonner Weihnachtsmarkt und so wechselte man rüber zu „Sonja“ um dort bei ein paar kühlen Bierchen unter der weihnachtlichen Dekoration den Abend ausklingen zu lassen.

05.09.2015 Wanderung JGV und Alte Könige

 

Grundsätzlich lassen wir sowieso nichts aus und wenn es einen so guten Grund gibt wie die Wanderung vom September 2014 zu wiederholen, dann sind wieder Alle mit dabei.

So trafen sich wieder 19 Leute aus den Reihen des JGV Ramersdorf und der Alten Könige am Ramersdorfer U- Bahnhof und fuhren mit Bahn und Bus bis zum Kloster Heisterbach.

Am Morgen hatte es noch kräftig geregnet, aber beim Start war es zumindest trocken, auch wenn das nur das Wetter betraf. Denn von den Junggesellen und Königen hatten einige doch etwas Flüssiges im Rucksack, was zwar nicht unbedingt die Kondition, aber doch die Stimmung fördert. So ging es dann mit frohen Liedern durch den Wald bis zum Petersberg. Dort genoss man die Aussicht und erleichterte den Rucksack um einige Getränke. Weiter ging über den Nonnenstromberg zunächst mal bis zum Einkehrhäuschen, wo man sich erst mal eine große Pause gönnte. Im vorigen Jahr hatte man ja schon gelernt, dass man jede Gelegenheit nutzen muss um den Flüssigkeitshaushalt wieder aufzufüllen und gelernt ist gelernt! Mit weiteren frohen Liedern und Unterstützung eines „Kofferradios“ wurde auf dem weiteren Weg zum Ölberg sich selbst, der Wald und andere Spaziergänger unterhalten. Auf dem Ölberg angekommen, wurde dort die Aussicht auf die Heimat, unser Ramersdorf – bis hin zum Kölner Dom- und ein Bier genossen. Der Weg nach Rhöndorf führte über die Margarethenhöhe, wo Hein und Hannnes sich leider von uns verabschiedeten. Hein fühlte sich nicht gut und Hannes wollte seinen alten Kumpel nicht alleine lassen. Schade!

Die letzte Möglichkeit vor unserem Ziel noch einmal einzukehren war das Milchhäuschen. Nachdem wir es uns auf der Terrasse gemütlich gemacht hatten, war es für die Kellnerin von großer Wichtigkeit zu wissen, ob und auf welchen Namen wir reserviert hatten. Nachdem wir uns auf den Namen „Bosse“ (wir kannten ihn zwar nicht, aber das war uns egal) geeinigt hatten, konnte dann endlich eine Bestellung aufgegeben werden. Das war es dann auch für die nächsten 20 Minuten und als König Wolfgang dann einmal nachgesehen hatte, wo dann unser Bier blieb und feststellte, das man noch nicht einmal angezapft hatte, machte man sich auf den Weg nach Röhndorf, zum „Ziepchen“ wo wirklich reserviert war und man bei Essen und Trinken ganz nach unserem Geschmack aus dem Vollen schöpfen konnte.

Dann lockte uns die Musik vom Weinfest nach draußen auf den Ziepchenplatz. Die Veranstalter konnten sich sogar noch an die „Ramersdorfer Abordnung“ im Vorjahr erinnern und freuten sich sehr, dass wir wiedergekommen sind und taten das auch mit ein paar Flaschen Wein kund. Das gesamte Weinangebot wurde selbstverständlich durchprobiert und traf nicht immer jedermanns Geschmack. Aber da muss man durch! Die Band spielte super und rockte richtig ab, so dass die Stimmung bald wieder die Höchststände vom vorigen Jahr erreichte.

Es war wieder ein superschöner Tag und das eine Wiederholung im nächsten Jahr stattfindet, ist gar keine Frage!

17.12.2014 Maikönig trifft Christkind - Treffen der Alten Maikönige auf dem bonner weihnachtsmarkt.

Alte Maikönige auf dem Bonner Weihnachtsmarkt

Wer kann, der kütt - so der Vorschlag von König Alex, sich mit den alten Königen auch mal auf einen Glühwein auf dem Bonner Weihnachtsmarkt zu treffen. Eigentlich hatten auch um die zehn Leute zugesagt, doch waren es, wohl durch die Tagesform oder beruflich bedingt, - es war schließlich mitten in der Woche - nur sechs Könige die sich in der "Hüttenzauber Bude" trafen. Dem leichten Nieselregen ließ sich leicht trotzen, wir bekamen noch einen Tisch im geheizten Innenraum und somit erwies sich die geringe Anzahl zunächst einmal als Vorteil. Wie eigentlich immer entwickelte sich schnell eine gute Stimmung, so wie man es von den anderen Gelegenheiten gewohnt ist. Der Glühwein schmeckte auch nicht schlecht, nach Auswertung der Erfahrungswerte wurde dann nach dem ersten Glühwein doch ein kühles Bier bevorzugt, der Abend sollte ja noch ein wenig andauern!

Es dauerte nicht lange, dann erschien noch ein netter Gast: Nicki Hambitzer, langjähriges Mitglied des JGV Ramersdorf und in den Kreisen der alten Könige kein Unbekannter, war von seinem Wohnsitz London zu Besuch in Bonn und schloss sich der Runde an.

Als die "Hütterzauber Bude" bald schließen wollte und das Christkind den Königen immer noch nicht erschienen war, wurde die Lokalität nocheinmal gewechselt. Im "Gequetschten" war die Stimmung, bedingt durch Karnevalsmusik im Lautsprecher, weniger Weihnachtlich aber bei den Königen noch immer sehr gut, eigentlich wurde sie immer besser. Leider wollte aber auch der "Gequetschte" irgendwann schließen, für die älteren beschloss sich damit der Abend, die jüngeren wollten ihre Kondition noch weiter austesten. Fazit: Es war wieder schön, übereinstimmend die Meinung, das man das im nächsten Jahr wiederholen sollte.

"Special Guest" Nicki Hambitzer

06.09.2014 Wanderung Ramersdorfer Junggesellen und Alte Könige

Was braucht man für einen perfekten Tag?

Nicht viel,- die Ramersdorfer Junggesellen, die alten Könige des Vereins und das Siebengebirge!

 

Nachdem der Termin für eine gemeinsame Wanderung im Jahr 2013 wegen der Feier zur Weltmeisterschaft von JGV Mitglied Max Rendschmidt nicht wahr genommen werde konnte, fand die erste Wanderung auf Initiative des JGV am Samstag den 06. September statt.

 

Bei schönem Wetter trafen sich 21 Wanderer am Ramersdorfer U-Bahnhof. Die Junggesellen waren -wie immer- in allen Belangen gut vorbereitet und hatten sich gut gegen eventuelle Durststrecken gewappnet. Mit Bahn und Bus ging es bis zur Margarethenhöhe im Siebengebirge und unterwegs wurden schon die ersten fröhlichen Lieder angestimmt und so die Fröschelchen musikalisch durch den Bus hüpfen lassen. Schon da sagte man sich, das ein Leben als Nichtmaikönig zwar möglich, aber sinnlos ist.

 

Es war eine anspruchsvolle Route angesagt: Über Lohrberg, Löwenburg, Wolkenburg und Drachenfels nach Rhöndorf. Am ersten Steilstück auf den Lohrberg wurde die Kondition der Wanderer zwischen 18 und 80 Jahren angetestet und die Getränkevorräte (viel flüssiges Obst von Zwetschgen und roten und weißen Trauben) mussten schon angebrochen werden. Nach Lohrberg und Tränkeberg ging es bergab zum Löwenburger Hof. Hier mussten einige schon den Flüssigkeitspegel wieder auffüllen, die anderen genossen die schöne Ausicht vom Gipfel der Löwenburg auf das Rheintal. Da aber auch hier dringender Bedarf an Flüssigkeit bestand, wurde beim Abstieg schon telefonisch eine Getränkebestellung durchgegeben um gesundheitlichen Schäden durch Austrocknung mit schneller Flüssigkeitszufuhr zu begegnen. Man weiß aus langer Erfahrung: Durst kann ganz schimm sein!

 

Nach einer wohlverdienten und ausgiebigen Rast und nachdem auch Opa Hein und sein Enkel Kai von ihrer Extratour zur Löwenburg zurück waren, wurde die Wanderung fortgesetzt. Einige Junggesellen nutzen die Gelegenheit um schon mal für die Mainacht zu trainieren und trugen einen meterlangen Baumstamm auf den Schultern durch den Wald. Es ging am Milchhäuschen vorbei - ja, tatsächlich vorbei!!! zur Wolkenburg. Die schmalen Wege darüber waren den meisten noch unbekannt, die Strecke wurde aber gerne gegangen. Für die munteren Gesänge unserer Junggesellen fehlte mitten in der Flur zwar das breite Puplikum, aber die alten Könige waren natürlich sachkundige Zuhörer und teilten sowieso schon lange die gute Stimmung mit den Junggesellen. Von der Wolkenburg war es nicht mehr weit bis zum Drachenfels und dort machte man sofort erst mal Rast bei dem Burgfräulein im Schnellrestaurant um - wie könnte es anders sein - den Flüssigkeitspegel aufzufüllen. Da jetzt starker Regen einsetzte, wurde eine zweite Runde geordert und das Burgfräulein schon so nervös, das es uns auf das große Restaurant im 1. Stock hinwies, falls wir noch mehr Getränke bestellen wollten. Zum Glück ließ der Regen nach, so das wir den Abstieg nach Rhöndorf angehen konnten.

 

Im Ziepchen ließ man sich es erst einmal gut gehen. Nach der anstrengenden Wanderung war der Hunger groß und - naja, das mit dem Flüssigkeitspegel hatten wir ja schon!

Die Event-Götter hatten es so eingerichtet, das man Rhöndorf das Weinfest feierte und so kam schon bald die Weinkönigin mit Gefolge ins Ziepchen und stellte sich auch  den Junggesellen und den alten Königen vor. Als man später vor der Bühne am Ziepchen Platz seinen Platz an einem Weinstand eingenommen hatte (Flüssigkeitspegel) wurde die "Ramersdorfer Abordnung" von der Weinkönigin und den Veranstaltern besonders begrüßt. Im weiteren Verlauf des Abends wurde bei der einen und anderen Flasche vom Weingut Pieper noch viel "verzellt", eigene Lieder und die Lieder der Band mitgesungen bis es wohl nur noch die Junggesellen waren, die nach 23.00 Uhr noch genügend Standfestigkeit aufwiesen.

 

Wenn ich jetzt schreibe, dass es ein rundum besonders schöner Tag war, ist es nicht nur meine Meinung, es wurde von allen Beteiligten kundgetan und wie könnte es dann anders sein, als dass auch Alle eine Neuauflage im Jahr 2015 wünschen! 

 

Alte Könige am Maifestmontag: Clemens, Jim, Hein, Elvis, Martin, Alex

Maifestmontag, 03.06. 2013, Spontantour der Alten Maikönige

 

Am Maifestmontag trafen sich sechs standfeste alte Maikönige im Alter zwischen 23 und 79 Jahren, um bei Bier und APFELSCHORLE das Maifest ausklingen zu lassen. Treffpunkt war um 11.00 Uhr in der Rohmühle und man wollte eigentlich von dort nach Süden mit dem Schiff oder nach Norden mit der Bahn weiterfahren. Aber das Wetter passte und so stimmten die Sechs auf der Sonnenterasse schnell überein, dass es doch nirgendwo schöner ist als in Ramersdorf und blieben einfach dort.

 

Es war ganz einfach gemütlich, es wurde gelacht und gequatscht und die nette, freundliche, dunkelhäutige Bedienung, ein "echtes kölsches Mädche" versorgte uns zügig mit Erfrischungsgetränken. Schließlich lag ja noch eine Spende vom 40jährigen Jubilarkönig Hans Werner, der leider wieder nach Buchenberg zurück musste, vor und die musste zunächst einmal verarbeitet werden.

Nachdem eigenlich alle Probleme des FC Kölle und der restlichen Welt diskutiert und restlos geklärt waren, wurde von Martin Nolden noch erläutert, wie der JGV Ramersdorf an den Namen "Mythos" gekommen ist: Vor einigen Jahren wurde die Internet Seite des JGV wiederbelebt und Martin hatte festgestellt: "Der Mythos ist wieder da!" und hat das auf der Internetseite einfließen lassen.

Gegen Abend, als die Sonne die Gesichter der Könige etwas getönt hatte - es lag wirklich an der Sonne! - wechselte man noch in die andere Lokalität in Ramersdorf, in den Tennisklub und traf sich dort mit den Junggesellen, die ja leider am Maifestmontag immer die Aufgabe wahrnehmen müssen, das Festzelt wieder aufzuräumen und ließ den schönen Tag dort ausklingen

Maianbraten 2013

Walter bei der Arbeit

 

Am letzten Freitag im April trafen sich 21 alte Könige im Garten von K.H. Richarz zum „Maianbraten“. Walter Wolff, Maikönig von 1980, grillte Würstchen und Kotlett auf dem neuen Grillkamin und sorgte so für das leibliche Wohl.

Seit einigen Jahren wird bei der Gelegenheit auch „getwittert“, also gezwitschert, was allerdings nicht im Entferntesten  mit elektronischer Kommunikation zu tun hat. Man denkt eher die alte Pfeifsprache der Ureinwohner der Ferieninsel La Gomera wenn man die alten Könige an dem Abend beobachtet. Zwischen erzählen, trinken und essen fängt plötzlich jemand an wie ein Vögelchen zu pfeifen und schon steht ein „Vühlche“ (Vögelchen) vor ihm auf dem Tisch.

„Was ???“ Also, ein „Vühlche“ ist in unserer Mundart ein kleines Schnapsglas und das steht bei „Jims em Jaade“ in einem Vogelhäuschen, zusammen mit einer gefüllten Schnapsflasche und jedes Mal, wenn einer pfeift wie ein Vögelchen, öffnet sich auf wundersame Weise das Vogelhäuschen und das „Vühlche“ wird gefüllt und ausgetrunken. Man glaubt gerne, dass die Könige sich auf diese Weise angeregt unterhalten können.

Trotz der kalten Witterung endete der Abend erst gegen 3.30 Uhr in der Frühe.

Jahreshauptversammlung des Vereins der ehemaligen Maikönige von Ramersdorf e.V.

Die anwesenden Vereinsmitglieder im großen Rittersaal

Im großen Rittersaal der Kommende Ramersdorf trafen sich am Freitag, dem 1. März 2013, die Mitglieder des Vereins der ehemaligen Maikönige von Ramersdorf, ausnahmslos alles ehemalige Maikönige, zu ihrer Jahreshauptversammlung. Der erste Vorsitzende Karl-Heinz „Jim“ Richarz begrüßte die erschienenen Mitglieder an dem Ort, wo vor zwei Jahren der Verein auch gegründet wurde und gab einen Rückblick auf die ersten beiden Vereinsjahre. So wurde die Eierkrone im Freilichtmuseum in Kommern neu gebaut, nachdem diese kurz nach der Restauration durch die Ramersdorfer Junggesellen nach einem schweren Sturm zerstört wurde.

 

Das Jubiläumsjahr der Junggesellen 2012 begann mit der gemeinsamen Teilnahme der Junggesellen und ehemaligen Maikönige im LiKüRa-Zug 2012. Im April und Mai fand die Wanderausstellung im Heimatmuseum, den Geschäftsstellen der Sparkasse KölnBonn und der Volksbank in den Geschäftsstellen in Küdinghoven und abschließend im Bistro Dahlienfeld statt. Im Bistro Dahlienfeld wurde auch der Festkommerz der Junggesellen mit den ehemaligen Maikönigen mit einem Großen Zapfenstreich gefeiert. Das im Mai sich anschließende Jubiläumsmaifest 2012 war dann der Höhepunkt der Feierlichkeiten, wo sich wieder zahlreich alle ehemaligen Maikönigspaare auf der Kommende zum Essen eingefunden hatten und anschließend den Festzug durch das Dorf mit begleitet haben. Alexander Dohms, 2. Kassierer und noch aktives Mitglied im Junggesellenverein und zuständig für den Internetauftritt berichtete, dass er auf der Seite der Junggesellen auch eine Seite für die ehemaligen Maikönigspaare und Aktivitäten der ehemaligen Könige eingerichtet habe. Diese gilt es nun mit Berichten zu füllen.

Der neue Vorstand (K.-H. Richarz, Th. Fricke, R. Vallone und T. Burgsmüller)

In etwas kleinerer Runde brachen dann einige der ehemaligen Maikönige im Sommer auf nach Holland zum Ijsselmeer, um dort für ein Wochenende in See zu stechen.

 

Robert Vallone, 1. Kassierer der ehemaligen Maikönige trug den Kassenbericht vor. Das erwartete Minus im vergangenen Jahr wurde aber vollends dem Vereinszweck zur Gestaltung des Maibrauchtums in Ramersdorf
aufgewendet. Die Kassenprüfung durch Roland Gerwing und Walter Wolff ergab keine Beanstandungen, so dass dem Antrag auf Entlastung des Vorstandes statt gegeben wurde.

 

Die anschließenden Vorstandswahlen brachten folgendes Ergebnis: zum 1. Vorsitzenden wurde Karl-Heinz „Jim“ Richarz wiedergewählt, Thomas „Pitti“ Fricke wurde als 2. Vorsitzender ebenso bestätigt, wie Robert Vallone als 1. Kassierer. Torben „Torpedo“ Burgsmüller löst Alex Dohms als 2. Kassierer ab, der nicht mehr zur Wahl antrat. Kassenprüfer wurden Martin Lütz und Roland Gerwing.

 

Die Versammlung endete mit Handlungen wider den Tierischen Durst und Verzällche aus der alten Junggesellenzeit erst früh am Morgen.

Maikönige auf dem Ijsselmeer

Im 100. Vereinsjahr des JGV Ramersdorf fuhren die Könige zur See

 

Ramersdorf / Lemmer (mt). 14 ehemalige Maikönige aus Ramersdorf haben sich für ein Wochenende nach Lemmer in Holland aufgemacht, um dort ein zum Segelschiff umgebautes Frachtschiff zu chartern. Damit fuhren sie zwei Tage lang auf dem Ijsselmeer als Freibeuter zur See.

 

Bei starkem Gegenwind legte die "Emma" mit gehisster Flagge "Verein der ehemaligen Maikönige von Ramersdorf e.V." ab. Es gab viel zu tun beim Kreuzen für die Crew, um überhaupt vorwärts zu kommen. Für ein wenig Abwechslung sorgte Smutje Dietmar Haase, Maikönig von 1984, mit seinen Kochkünsten. Am Abend konnte endlich der Hafen in Medemblik erreicht werden, wo auf Empfehlung des Skippers in einem portugiesischen Restaurant königlich gespeist wurde.

 

Unmittelbar neben der "Emma" spielte auf einer Pontonbühne eine Live-Band Hits der 60er Jahre, sehr zur Freude der älteren Maikönige. Die jüngere Generation kam anschließend in einer Diskothek auf ihre Kosten. Es wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

 

Die ehemaligen Maikönige lichteten am Sonntagmorgen leicht verkatert den Anker, um mit Rückenwind nach Lemmer zurück zu kehren. Die ehemaligen Könige waren von der Tour begeistert und bedankten sich beim Organisator und Ersten Vorsitzenden des Vereins der ehemaligen Maikönige. Mit dieser Tour endeten die Veranstaltungen der ehemaligen Maikönige im 100. Vereinsjahr des JGV Ramersdorf.

 

Quelle: Bonner Rundschau vom 16.10.2012

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