Ramersdorf - Unsere Heimat

Ramersdorf aus der Vogelperspektive (Bildquelle: www.google.de)

Oft werden wir Junggesellen gefragt, wieso wir uns in der heutigen Zeit, wo die Aufrechterhaltung von Tradition immer schwieriger wird, in einem Junggesellenverein engagieren. Unser Antworten fallen dabei sehr verschieden aus, da jeder ein anderes Motiv mit seiner Tätigkeit verbindet: einzigartiger Zusammenhalt, Spaß mit Freunden, jahrzehntelange Tradition oder auch die Aufrechterhaltung und Weiterführung von Kultur, welche der eigene Vater und der eigene Opa schon vor Jahrzehnten gelebt hat und noch heute davon berichtet. Mindestens genauso oft fällt dabei auch das Stichwort Heimatliebe, die Liebe zu unserem Heimatort Ramersdorf, in dem die meisten von uns Junggesellen aufgewachsen sind!

 

Dieses wollen wir Ihnen hier ein wenig näher vorstellen und auch Sie für dieses wunderschöne Örtchen im Süden Bonn-Beuel's, der ehemaligen Hauptstadt Deutschlands, begeistern.

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Lage

Fotoquelle: www.google.de

Ramersdorf liegt auf der rechtsrheinischen Seite Bonn's 60m über dem Meeresspiegel in dem Stadtbezirk Beuel, zwischen den Orten Oberkassel (im Süden) und Küdinghoven (im Norden) sowie Limperich (im Nordwesten). Es wird dabei westlich durch den Fluss "Rhein" und östlich durch den "Ennnertwald", dem Beginn des bekannten Siebengebirges, begrenzt.

 

Ramersdorf gehört zu dem statistischen Bezirk "LiKüRa", welcher sich aus den drei Orten Limperich, dinghoven und Ramersdorf zusammensetzt.

Historie

Ramersdorf wird urkundlich das erste Mal im 9. Jahrhundert erwähnt. Das Bonner Cassius-Stift hatte dort Besitzungen. 1136 erhielt das Stift eine päpstliche Bestätigung für den Besitz eines Gutes in Ramersdorf, das die Stiftsherren von der Abtei Siegburg erworben hatten. Weiteren Besitz erhielt das Stift 1142 in dem Ort durch die Schenkung eines Bonner Bürgers mit dem Namen Roingus. Auch die Abtei Heisterbach erhielt in Ramersdorf schon vor 1246 Zins und Zehnten sowie eine Mühle.

 

Um 1230 wurde die Kommende Ramersdorf des deutschen Ordens gestiftet, die heute als Hotel bewirtschaftet wird und am Autobahndreieck von A 59 und A 562 liegt. Seit Ramersdorf 1969 Stadtteil von Bonn wurde und durch die Autobahnbrücke der A 562 an das linksrheinische Regierungsviertel angebunden wurde, erlebt der Ortsteil ein enormes Wachstum. 1979 wurde zur Bundesgartenschau ein Teil des Rheinufers zum Landschaftspark Rheinaue umgestaltet, der durch die Autobahnbrücke mit dem linksrheinischen Hauptteil des Parks verknüpft ist. Um den Park herum gruppieren sich mehrere Gewerbegebiete, die sich zu Arbeitsplatzschwerpunkten entwickelten. Heute befindet sich hier unter anderem die Konzernzentrale von T-Mobile, das neue Polizeipräsidium für Bonn wurde im Sommer 2006 fertiggestellt. Die dynamische Entwicklung insbesondere seit den 1990er-Jahren ist auch auf die Entwicklungsmaßnahme Bundesviertel zurückzuführen, von der sich Teilgebiete in Ramersdorf befanden.

 

Im Süden Ramersdorfs befindet sich das Gelände einer ehemaligen Zementfabrik, das seit 2003 im Rahmen des Städtebauprojekts „Bonner Bogen“ umfassend umgestaltet wird. Hier entstanden unter der Leitung des Bonner Architekten Karl-Heinz Schommer Wohn- und Bürogebäude, Veranstaltungsräume sowie das Hotel Kameha Grand Bonn. Einige denkmalgeschützte Gebäude der alten Fabrik blieben erhalten und wurden umfassend saniert, darunter die Direktorenvilla, das Verwaltungsgebäude und der Wasserturm. (Quelle: Wikipedia)

Einwohnerentwicklung

Der gesamte Beuler Süden und somit natürlich auch Ramersdorf erlebte vor allem in den vergangenen Jahren einen enormen Boom. Durch die Ansiedlung einer der größten Globalplayer in Bonn, der deutschen Telekom (zwei ihrer Standorte liegen in Ramersdorf), hat sich Ramersdorf nicht nur Infrastrukturell, sondern auch von der Bevölkerung enorm vergrößert und ist zu einem der angesagtesten Ortsteile in Bonn-Beuel geworden.

 

Vorallem durch die idylische Lage zwischen Rhein und Ennertwald, der sehr guten Verkehrsanbindung und der Verbindung zwischen Moderne und Tradition wählen viele Bonner den Ortsteil Ramersdorf zu ihrer Heimat. Dies zeigt sich neben den stetig steigenenden Mietpreisen vorallem in der noch schneller steigenden Einwohnerentwicklung in den letzten Jahrzehnten.

Jahr Einwohneranzahl
1816 303
1843 389
1871 486
1905 832
1961 1312
1980  
2000  
2013  

Sehenswürdigkeiten

Bonner Bogen

Bonner Bogen; Bildquelle: http://www.bonn.de/imperia/md/images/rat-verwalt-buergerdienste/pressefotos/bonnausderluft/bonner_bogen.jpeg

Der Bonner Bogen ist ein neu entwickeltes Areal am Rheinufer auf der Grenze der Bonner Stadtteile Ramersdorf und Oberkassel im Stadtbezirk Beuel. Ursprünglich befand sich dort eine Fabrik zur Herstellung von Zement, dies führte zur Bezeichnung des Areals als Zementfabrik. Heute befinden sich auf dem Gelände unter Beibehaltung einiger ursprünglicher Gebäudeelemente der ehemaligen Zementfabrik Büro- und Tourismusflächen. Die Stadt Bonn nannte das Gelände Innovationspark BonnVisio, der Investor Bonner Bogen, diese Bezeichnung etablierte sich auch im Volksmund. Ein privat vermieteter Teil wird als Rheinwerk bezeichnet. Die noch unbebauten Teile des Areals sind die letzten großen baulichen Reserveflächen innerhalb des Gebiets der ehemaligen Entwicklungsmaßnahme Bundesviertel. 

 

Zur heutigen Nutzung: Die Rheinpromenade ist als breiter Rad- und Fußweg unterhalb der alten basaltverkleideten Werftmauer durch das Gelände geführt. Hier befinden sich diverse Sitzbänke mit guter Aussicht auf das Rheintal. Die direkt dahinter liegende Rohmühle wird im Erdgeschoss als hochklassiges Restaurant und Café genutzt. Der Rest des Gebäudes bildet mit den drei Neubauten U-Körper, Solitär Nord und Solitär Süd die Büroflächen des sogenannten Rheinwerks, die von der gleichnamigen Firma einzeln vermietet werden. Die meisten Mieterfirmen gehören zur IT-, Beratungs- und Technologiebranche, insgesamt stehen derzeit zirka 13.600 m² Bürofläche zur Verfügung. Einen weiteren großen Teil des Geländes, inklusive des Wasserturms und eines Teils der Direktorenvilla, nahm von 2004 bis 2009 die Zentrale der Agfa HealthCare GmbH (vormals GWI) ein. Heutige Nutzer sind die Universität Bonn und ein Licht- und Beleuchtungsunternehmen.

 

Westlich des Rheinwerks entstand von 2007 bis 2009 das 5-Sterne-Hotel Kameha Grand Bonn, welches über 190 Zimmer, 63 Suiten und Platz für bis zu 2500 Veranstaltungsgäste verfügt. Das bis zu sieben Stockwerke hohe, elliptisch geformte Gebäude wurde ebenfalls von Karl-Heinz Schommer entworfen. Mit der Innengestaltung wurde der niederländische Designer Marcel Wanders beauftragt. Die Eröffnung fand am 15. November 2009 statt. 

 

Westlich der Hotel-Baustelle wurde 2008 der Bürokomplex „Rheinwerk 2“ fertiggestellt. Ähnlich dem östlich gelegenen „Rheinwerk 1“ besteht es aus vier Einzelbauten, die sich um eine Grünanlage gruppieren. Rheinseitig erhebt sich ein viergeschossiger Gebäuderiegel mit Ziegelfassade, der sich gestalterisch an die historische Rohmühle anlehnt. Nach Norden schließen sich zwei ebenfalls viergeschossige Bauten mit Vollglas-Fassade an, die die zentrale Grünfläche begrenzen. Den nördlichen Abschluss des Ensembles bildet ein sechsgeschossiger U-förmiger Bau, der ebenfalls über eine Vollverglasung verfügt. 2010 wurde ein weiterer Bürokomplex am Konrad-Zuse-Platz fertiggestellt. Das Gebäude hebt sich durch den wabenförmigen Grundriss sowie die frische gelb-weiße Farbgebung ab. (Quelle und weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Bonner_Bogen)

Kommende Ramersdorf

Kommende in Ramersdorf. Bildquelle: lebensart-bonn.de

Die Deutschordenskommende Ramersdorf in Bonn-Ramersdorf wurde um 1230 gegründet und bestand als Kommende des Deutschen Ordens bis zur Säkularisation 1803. Anschließend gingen die in Ramersdorf erhaltenen Gebäude und Liegenschaften in wechselnden Privatbesitz. Nach einem Brand 1842 wurde die gesamte Anlage im Stil der Neugotik wieder aufgebaut. Einer Bürgerinitiative gelang es Anfang der 1970er Jahre, das Gebäude beim Bau des Autobahnkreuzes von A 59 und A 562 zu erhalten. Die Ramersdorfer Kommende gehörte zu den rund 300 Kommenden des Deutschen Ordens, die von 1200 bis 1300 im europäischen Raum im Zusammenhang mit den Kreuzzügen entstanden. Die Gründungsurkunde des Ramersdorfer Hauses ist verschollen. Deshalb ist das genaue Gründungsjahr nicht bekannt, ebenso wenig die näheren Umstände, die zur Gründung führten.

 

Die bis heute erhaltene und ursprünglich zur Kommende gehörende Georgskapelle entstand zwischen 1220 und 1230. Daraus lässt sich schließen, dass die anderen historischen Kommendegebäude zur selben Zeit errichtet wurden. Als Stifter der Kommende kommen am ehesten Graf Heinrich III. von Sayn und seine Frau Mechthild in Frage. Die erste schriftliche Urkunde, die die Kommende nennt, stammt aus dem Jahr 1254.

Die wichtigste Aufgabe der Kommende war es, wirtschaftliche Leistungen für den Deutschen Orden zu erbringen. Nach den Kreuzzügen und dem Bedeutungsverlust des Deutschordensstaates entfielen diese Aufgaben. Die Kommende Ramersdorf verlor ihren Konvent und wurde Adelssitz, auf dem der Komtur als einziger Vertreter des Ordens die umfangreichen Besitzungen verwaltete. Während des 18. Jahrhunderts hatte in den Gebäuden der Kommende auch der Richter des Amtes Löwenburg seinen Wohnsitz.

 

Nach der Säkularisation kamen die Gebäude der Kommende Ramersdorf in den Besitz des Herzogtums Berg und ging mit Napoleon an das Großherzogtum Berg. Das verkaufte 1807 die Gebäude an Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck. Der Fürst lebte nicht in Ramersdorf, sondern auf Schloss Dyck. Lange Zeit bewohnte nur ein Verwalter die Anlage. Die Stieftochter von Salm-Reifferscheidt-Dyck, Freifrau von Francq, übernahm 1861 das mittlerweile zu einem Schloss herausgeputzte Gebäude mit allen zugehörigen Liegenschaften. 1881 verkaufte sie die Kommende an den aus Uerdingen stammenden Kaufmann Rudolf Herberz. Drei Jahre später erwarb das Schloss Baron Albert von Oppenheim.

 

1940 wurden Schloss und Park an die Deutsche Reichsbahn verkauft und das Inventar der Kommende versteigert. Den Krieg überstanden die Gebäude ohne Schäden, obwohl die deutsche Wehrmacht in der Nähe des Schlosses ein Munitionslager angelegt hatte.

Nach dem Krieg waren in der Kommende zunächst von der englischen Besatzungsmacht verpflichtete Dienstgruppen ehemaliger deutscher Kriegsgefangener untergebracht. Nach dem Abzug bzw. Auflösung der Dienstgruppen richtete die Deutsche Bundesbahn in der Kommende eine Schulungsstätte ein. Seit 1967 stand das Schloss zunächst leer, verfiel zunehmend und drohte im Zuge des Baues des Autobahnkreuzes von A 59 und A 562 abgerissen zu werden. Einer Bürgerinitiative gelang es, diese Pläne zu verhindern und das Schloss zu retten.

 

1978 fand das Bundesvermögensamt eine Käuferin. Die Sanierung des Gebäudes erstreckte sich über den Zeitraum von drei Jahren. Die Kommende enthält seitdem eine permanente Ausstellung von Möbeln aus verschiedenen Jahrhunderten sowie ein Antiquitätengeschäft. Außerdem entstanden im ehemaligen „englischen Flügel“ ein Hotel und ein Restaurant mit Cafe. Die Stadt Bonn bietet an ausgewählten Terminen die Möglichkeit zur standesamtlichen Trauung in den Räumen der Kommende.

Vereine

Der Tennisclub Blau-Gelb Bonn-Beuel mit zwei seiner zehn Plätze und dem Clubhaus samt Restaurant (Fotoquelle: www.google.de)

In Ramersdorf herrscht ein großes Vereinsleben, denn die Vielfältigkeit an verschiedenen Vereinen für solch einen "kleinen" Ort ist bunt und breit gefächert.

 

Ort:

- Bürgervereinigung Ramersdorf

- Ortsausschuss Ramersdorf

 

Sport:

- Tennisclub Blau-Geld Bonn-Beuel 1960 e.V.

  

Tradition:

- Junggesellenverein "Mythos" Ramersdorf

- Karnevalsgesellschaft Ramersdorfer Junge e.V.

- Damenkomittee Grün-Weiß Ramersdorf

- Dilledöppchen aus dem LiKüRa-Staat

Verkehrsanbindung

Der U-Bahnhof in Ramersdorf (Bildquelle: www.google.de)

Bei der Lage Ramersdorf's ist vorallem die gute Verkehrsanbindung ein enormer Vorteil. Zentral gelegen erreicht man per PKW, Bus oder Bahn nicht nur die Beueler und Bonner Innenstadt in wenigen Minuten, sondern auch die benachbarten Städte wie Koblenz, Aachen oder Köln.

 

PKW-Anbindung:

Mit der Königswintererstraße geht nicht nur die größte rechtsrheinische Straße Beuel's durch Ramersdorf, sondern auch die Anbindung an die Autobahnen ist hervorragend. Direkt im Autobahnkreuz Bonn-Süd gelegen, gelangt man über die Ramersdorfer Auffahrt gen Süden in Richtung Bad Honnef, westlich über den Rhein in Richtung Bad Godesberg und nördlich in Richtung Bonn-Nord, Köln und somit auf die größten Autobahnen NRW's. Das große plus bei der tollen Verkehrsanbindung per PKW ist dabei der Lärmschutz, denn in weiten Teilen Ramersdorf's bekommt man von dem dichten PKW-Verkehr so gut wie nichts mit.

 

Bus- und Bahn-Anbindung:

Neben der guten PKW-Anbindung gelangt man auch per Bus und Bahn an alle gewünschten Zielorte. Von der Haltestelle "Ramersdorf" fahren täglich drei Straßenbahnen (Linie 62, 65 und 66) und vier Busse (Linien 606, 607, 635 und 636) in alle Richtungen und dies in enger zeitlicher Taktung. Auch nachts gelangt man ohne Probleme nach und von Ramersdorf, denn die Bonner Nachtlinie N8 steuert Ramersdorf ebenfalls an. Für die im Norden Ramersdorf lebenden Einwohner gibt es zudem die Haltestellen "Schießbergweg" (Linie 62) und Maarstraße (Linie ?). Detaillierte Informationen rumd um die Fahrpläne erhalten Sie unter http://www.swb-busundbahn.de/bus-und-bahn/fahrplaene/fahrplanauskunft.html

Save the Date!



Ramersdorfer Maifest 2019:

Fr. 17.05. - So. 19.05.2019

 

Weitere Termine

Besucher seit dem 15.11.2012:

Unsere Bankverbindung:

 

Junggesellenverein Ramersdorf

Konto-NR. 451 00 11

BLZ 380 601 86

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