Jahresrückblick 2015

Da das Jahr 2015 nun seinem Ende zugeht, möchte auch der Mythos nochmal zusammenfassen, woran wir uns aus diesem Jahr alles erinnern werden.

 

Januar: Bereits am 3. Januar sind wir auf Karneval eingestellt und feiern die Krönung der Ramersdorfer LiKüRa Prinzessin Sandra I. im Kameha Hotel in Ramersdorf. Eine Woche später veranstalten wir unseren alljährlichen Ü60-Karnevalsnachmittag, bei dem wir mit unserem bunten Programm vielen Jecken einen schönen Nachmittag bescheren. Ebenso findet im Januar die Sitzung der KG Ramersdorfer Junge statt, auf der wir durch tolle Acts wie etwa Querbeat bereits voll auf Karneval eingestimmt werden.

 

Februar: Am 15. Februar findet der LiKüRa-Zug statt. Als Ramersdorfer Oberärzte verkleidet lösen wir jedes medizinische Problem und jeden Notfall der jecken Menge am Zugweg.

 

März: Auf der JHV kommt es zu kleineren Veränderungen im Vorstand. Jonas Vogel (2. Kassierer) und Moritz Bechtel (2. Schriftführer) werden in den Vorstand gewählt, Andi Fricke übernimmt den Posten des 1. Schriftführers. Sascha Kurth und Christoph Pannes als 1. bzw. 2. Vorsitzender sowie Stefan Gerwing als 1. Kassierer werden in ihrem Ämtern bestätigt. Die Vorbereitungen für die Maisaison laufen auf Hochtouren.

 

April: Traditionell bedeutet das Maifest in Niederkassel den Auftakt in die Maizeit. Bei gutem Wetter und bester Stimmung erleben wir Kasalla live auf der Bühne. Der Dorfmaibaum wird am letzten Wochenende aufgestellt und nur wenige Tage später starten wir am späten Nachmittag in eine etwas regnerische Mainacht.

 

Mai: Am frühen Morgen des 1. Mai steht der Maiclub 2015 um das Königspaar Andi Fricke & Angela Frings fest. Im Laufe des Mais besuchen wir unsere Brudervereine in Bonn und dem Rhein Sieg-Kreis. Unser eigenes Maifest endet mit einem sonnigen Sonntag und der Krönung unseres Maikönigspaares erst am frühen Montagmorgen. Direkt im Anschluss an das Maifest-Wochenende wird die Eierkrone gebaut und am Samstag des Pfingstwochenendes aufgehangen.

 

Juni: Mit Beginn des Sommers fangen auch die Vorbereitungen für das Eierkronenfest im Juli an.

 

Juli: Bei bestem Wetter feiern wir unser Eierkronenfest mit vielen Besuchern.

 

August: Auf dem Schützenfest unseres Brudervereins in Oberkassel ist eine große Abordnung des Mythos zugegen und feiert gemeinsam mit den Festgästen und dem neuen Schützenkönig.

 

September: Die neue Tradition der Wandertour von Junggesellen und alten Königen wird fortgeführt. Nach einer langen Wanderung durch das Siebengebirge feiern wir zusammen ausgiebig auf dem Weinfest in Rhöndorf. Eine Woche später steht die traditionelle Tour über Pützchens Markt auf dem Plan. Manch einer sucht noch heute seine Erinnerungen an beide Abende...

 

Oktober: Bei der Neuauflage der Ramersdorfer Schüürekirmes darf der Junggesellenverein natürlich nicht fehlen. In Kooperation mit den anderen Ortsvereinen gelingt uns bei – für Oktober-Verhältnisse – erstklassigem Wetter ein unvergessliches und erfolgreiches Wochenende. Das Spiel gegen die KG endet aufgrund einiger fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen im Elfmeterschießen für die KG, beim Schüüreskarrenrennen setzt Stefan Gerwing seine Siegesserie seit 2012 fort.

 

November: Die ersten Planungen für 2016 werden bereits gemacht. Unser Maifest wird terminiert auf das Wochenende nach Pfingsten, 20.-22. Mai.

 

Dezember: Am 12. Dezember feiern wir unsere Weihnachtsfeier in Bonn und schließen ein erfolgreiches Jahr mit einem unvergesslichen Abend ab.

Mythos-Weihnachtsfeier 09.12.2015

Neue Ideen galt es, für die Weihnachtsfeier umzusetzen. Statt wie üblich nach Köln zu fahren, blieben wir dieses Jahr in Bonn und wollten dort den Weihnachtsmarkt erkunden.

An besagtem Tag war der Weihnachtsmarkt aber so überfüllt, dass wir nicht groß vom Friedensplatz aus vorankamen. Hinzu kamen die für Dezember recht sommerlichen Temperaturen, sodass auch eher Kölsch als Glühwein wirklich schmeckte.

Vom Weihnachtsmarkt aus ging es in den „Stiefel“ zu einem üppigen Essen in unserer 20 Mann starken Runde. Gut gestärkt zogen wir weiter Richtung „Lena’s“. Bei bestem Schlager, leckeren Getränken und guten Plätzen auf der Empore erlebten wir einen guten Abend. Die letzten Überlebenden zogen noch für eine After-Hour in die Altstadt.

Ramersdorfer Schüürekirmes 2015

Grün gegen Blau, Junggesellen gegen Karnevalsgesellschaft - in diesem Jahr ging der Sieg an die KG

Endlich wieder eine richtige Kirmes in Ramersdorf! Nachdem es in den letzten Jahren immer ruhiger um unsere Kirmes wurde, hat ein Komitee aller Ortsvereine dieses Jahr frühzeitig angefangen, alles zu planen.

Los ging es für uns bereits am Freitag, 16.10. mit dem Aufbau des Zeltes in der Scheune. Das restliche Ambiente um die Kirmesstände am Dorfplatz „An der Löng“ war da bereits von den Schaustellern aufgebaut. Am Samstagmorgen zogen wir ab 11 Uhr wieder mit bester Laune durch das Dorf und machten allen Ramersdorferinnen und Ramersdorfern die leckerste Erbsensuppe im Rheinland schmackhaft. Mit unseren Stationen an der Holzgasse, an der Löng und am Brandweiher waren unsere Vorräte bereits aufgebraucht, sodass noch kurzfristig Nachschub geholt werden musste. Am frühen Nachmittag war dann jeder Ramersdorfer gesättigt und die Erbsensuppe restlos verkauft – eine gute Bilanz.

Das nächste Highlight folgte um 15 Uhr am Bolzplatz am Sonnenhang: Das traditionelle Fußballspiel gegen die KG Ramersdorfer Junge. Unsere achtköpfige Mannschaft war fest entschlossen, ein weiteres Mal den Sieg in die Reihen der Junggesellen zu holen. Allerdings war die erste Halbzeit des Spiels größtenteils taktisch geprägt, die ganz großen Torchancen blieben auf beiden Seiten aus. Nach dem Seitenwechsel allerdings baute unsere Mannschaft Stück für Stück mehr Druck auf – bloß das Tor wollte erst noch nicht gelingen. Nach einem langen Ball aus der Abwehr heraus gelang es unserem „Man Of The Match“ des letzten Jahres, Tim Dietzler, den Ball am Keeper der KG vorbeizuschieben und die 1:0 Führung zu erzielen. Wenige Minuten später legte unser letztjähriger Maikönig Christoph Pannes, im vergangenen Jahr verletzt ausgefallen, nach und traf zum 2:0. Der Sieg schien sicher, bis die KG zum 2:1 Anschlusstreffer nachlegte. Trotz des kurz darauf folgenden 3:1 durch Tim Dietzler war das Spiel noch nicht vorbei. Ähnlich wie beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hannover 96 am Sonntag begünstigte auch in unserem Spiel der „Unparteiische“ den Gegner deutlich. Ein ungerechtfertigter Elfmeter und ein unglücklicher Konter durch die KG schufen den Ausgleich zum 3:3. Im anschließenden Elfmeterschießen unterlagen wir und das Endergebnis lautete 5:4 für die KG.

Der Kirmespajas kurz vor der Gerichtsverhandlung

War es die letzten Jahre so, dass der späte Nachmittag eher ereignislos geblieben war, ging es kurz nach dem Spiel mit dem Programm „En der Schüür“ am Dorfplatz weiter. Die Anklage des Kirmeskerls „Paias von Ramersdorf“ stand auf dem Plan. Staatsanwalt Thomas Raderschall und Oberrichter Norbert Hombach gestalteten eine etwas langwierige aber sehr unterhaltsame öffentliche Verhandlung, in der das leibliche Wohl der Staatsvertreter und der Besucher nicht zu kurz kommen sollte. Das Urteil gegen den Paias lautete: Aufhängen und Verbrennung am Folgetag. Diese Strafe wurde natürlich umgehend in die Wege geleitet. Den weiteren Abend erfreuten sich die zahlreich erschienenen Gäste an den kühlen und warmen Getränken, dem leckeren Essen und der guten Musik sowie dem Auftritt des Kölner Kaschemmesängers Günther Missenich.

Mit vollem Einsatz waren die Teilnehmer beim Hahneköppe dabei

Der Sonntag begann mit der traditionellen Messe in der St. Gallus Kirche in Küdinghoven. Die Besucher folgten dem anschließenden Festumzug zur Löng, wo sie den verstorbenen Ramersdorferinnen und Ramersdorfern gedachten. Nach einem Platzkonzert der Musikkapelle zog ein kleiner Teil der Besucher weiter in Richtung Altenheim. Die restlichen Besucher an der Löng und in der Schüür bekämpften ihren wiedergekehrten Durst und teilweise ihre Nachwirkungen vom Vorabend.

Um etwa 13.15 Uhr stand eine alte Tradition als neues Highlight auf dem Programm. Das Hahneköppe. Zuletzt hatte es vor knapp 50 Jahre stattgefunden. Zwischen zwei Bäumen an der Löng wurde ein Seil gespannt, an dem ein Korb angebracht wurde. In diesen Korb wurde kopfüber ein Gummihahn hineingehangen, den es – dem  Namen des Spiels entsprechend – mit einem Schwert zu köpfen galt. Dabei gab es zwei Schwierigkeiten: Zum einen wurden den Teilnehmern die Augen verbunden, sodass sie sich blind an das Seil herantasten mussten. Zum anderen stand unser amtierender Maikönig Andi Fricke an einem Ende des Seils und versuchte, es im richtigen Moment stramm zu ziehen, sodass der Korb nach oben katapultiert wurde. Das gelang anfangs recht gut, schlugen die Teilnehmer auch immer daneben. Mit der Zeit tasteten sich die Besucher aber Stück für Stück an den Hahn heran. Der Korb bekam immer mehr Schläge ab, sodass nach ca. 20 Minuten nur noch ein halber Korb am Seil hing. Unserem Ehrenvorsitzenden Karl-Heinz „Jim“ Richarz gelang es, den Hahn abzuschlagen – allerdings nicht den Kopf, sondern direkt den ganzen Hahn. Nach ihm versuchte sich unser früherer Vorsitzender Roland Gerwing. Ihm gelang es nach einigen Versuchen, den Kopf sauber abzutrennen und zum ersten Hahnekönig der modernen Kirmes-Ära zu werden.

Die Teilnehmer am Schüüreskarrenrennen

Das war‘s aber noch nicht mit den sportlichen Wettkämpfen. Am späten Nachmittag ging es einmal mehr um den großen Preis von Ramersdorf – im traditionellen Schüüreskarrenrennen. Vier Teams zu je zwei Leuten standen am Start: Seriensieger Stefan Gerwing & Paul Metz, Jan Kleuver & Max Clemens und Christoph Pannes & Andi Fricke. Die neue Regelung, dass inzwischen jeder am Rennen teilnehmen kann, machten sich Jim Richarz und Martin Lütz, beide ehemalige Maikönige, zunutze und nahmen den Kampf mit den Junggesellen hochmotiviert auf. Den Sieg im Rennen holten sich Stefan Gerwing & Paul Metz deutlich vor Christoph Pannes & Andi Fricke, die knapp vor Max Clemens und Jan Kleuver ins Ziel kamen. Die beiden alten Könige mussten die Jüngeren ziehen lassen und kamen als viertes Team ins Ziel. Für Stefan Gerwing bedeutete das bereits den vierten Sieg in Folge.

Feuriger Abschluss der Kirmes: die Pajasverbrennung

Normalerweise bildete das Schüüreskarrenrennen den Abschluss der Kirmes, so aber nicht in diesem Jahr. Schließlich musste das Urteil des Paias (Verbrennen in der Öffentlichkeit) noch umgesetzt werden. Eine kleine feierliche Prozession mit Thomas Raderschall als Kardinal von Ramersdorf, Messdienern, Klageweibern und Fackelträgern zog einmal durchs Dorf und segnete alles, was in Reichweite des Ramersdorfer Weihwassers war. Die Sünden, die im Dorf begannen wurden, wurden den jeweiligen Sündern erlassen und dem Paias zur Last gelegt. Mit der Verbrennung des Kirmeskerls wurden diese Sünden erlassen.

 

Mit der Paiasverbrennung ging eine Kirmes zu Ende, die wir letztendlich als vollen Erfolg verbuchen können. Wir möchten uns bei allen Besuchern bedanken, die zum Gelingen der Kirmes beigetragen haben, sowie den Anwohnern um den Dorfplatz herum, die die Festivitäten akzeptiert und unterstützt haben. Außerdem geht unser Dank an die anderen Ortsvereine. Dieses Jahr haben wir gemeinsam an einem Strang gezogen und eine tolle Kirmes aufgebaut. Wir sind optimistisch, dass es nächstes Jahr ähnlich toll wird!

 

Weitere Bilder der Kirmes gibt es hier.

Wanderung JGV & Alte Könige 05.09.2015

Grundsätzlich lassen wir sowieso nichts aus und wenn es einen so guten Grund gibt wie die Wanderung vom September 2014 zu wiederholen, dann sind wieder Alle mit dabei. So trafen sich wieder 19 Leute aus den Reihen des JGV Ramersdorf und der Alten Könige am Ramersdorfer U- Bahnhof und fuhren mit Bahn und Bus bis zum Kloster Heisterbach.

Am Morgen hatte es noch kräftig geregnet, aber beim Start war es zumindest trocken, auch wenn das nur das Wetter betraf. Denn von den Junggesellen und Königen hatten einige doch etwas Flüssiges im Rucksack, was zwar nicht unbedingt die Kondition, aber doch die Stimmung fördert. So ging es dann mit frohen Liedern durch den Wald bis zum Petersberg. Weiter ging es über den Nonnenstromberg zunächst mal bis zum Einkehrhäuschen, wo man sich erst mal eine große Pause gönnte. Mit weiteren frohen Liedern wurden auf dem weiteren Weg zum Ölberg sich selbst, der Wald und andere Spaziergänger unterhalten. Auf dem Ölberg angekommen, wurde dort die Aussicht auf die Heimat, unser Ramersdorf – bis hin zum Kölner Dom- und ein Bier genossen. Die letzte Möglichkeit vor unserem Ziel noch einmal einzukehren war das Milchhäuschen.  Da unsere Stärkung aber auf sich warten ließ, gingen wir weiter zum „Ziepches“, in dem wir letztes Jahr bereits gut gegessen hatten. Dort konnten wir uns dann ausgiebieg stärken, ehe wir auf den Vorplatz gingen und den Tag auf dem Weinfest ausklingen ließen.

Alles in allem wieder ein erstklassiges Erlebnis – und die Wiederholung für dieses Jahr ist bereits beschlossene Sache!

Eierkronenfest 2015

Die Akzeptanz der Brauchtumspflege wie z.B. des Maifestes und den damit verbundenen Lärm durch die Junggesellenvereine ist in vielen Dörfern heutzutage kaum noch gegeben. Umso mehr freut es uns, den JGV Ramersdorf, dass diese Akzeptanz der Ramersdorfer Bürgerinnen und Bürger sich jedes Jahr aufs Neue zeigt.

Um uns für diese Akzeptanz erkenntlich zu zeigen, veranstalten wir jedes Jahr das Eierkronenfest am Dorfplatz „An der Löng“, so auch in diesem Jahr. Nachdem die Eierkrone bereits am Pfingstwochenende aufgehangen wurde, sammelten wir in der Woche vor dem Eierkronenfest Spenden, um am darauffolgenden Samstag, dem 18.07. genug Eierkuchen für unsere Gäste vorrätig zu haben.

Bestes Sonnenwetter begleitete den Veranstaltungstag. Viele Ramersdorferinnen und Ramersdorfer ließen es sich nicht nehmen, auf Eierkuchen und Kaltgetränke vorbeizukommen. Bis spät in die Nacht wurde gegessen, getrunken und die ein oder andere Runde geschockt.

Wir möchten uns bei allen Spendern, Freunden und Unterstützern bedanken, die geholfen haben, das Eierkronenfest auf die Beine zu stellen. Nicht zuletzt gilt der Dank unseren toleranten Ramersdorfer Bürgerinnen und Bürgern, die die manchmal doch etwas lauteren Feierlichkeiten, sowohl beim Maifest, als auch beim Eierkronenfest, gelassen hingenommen haben.

Maifest 2015

Auf dem Weg zur Krönung: das Maikönigspaar 2015 Andreas III. & Angela II.

Für uns begann das Maifest 2015 dieses Jahr bereits am Mittwoch, 13. Mai.  Das Zelt wurde an diesem Tag bereits aufgebaut und die Maihefte wurden von uns im Dorf verteilt. Zeitgleich begannen wir auch schon, Eierdöpp für die Eierkrone zu sammeln. Nachdem diese Arbeiten bereits erledigt waren, konnten wir den Mittwoch gemütlich auf dem Beverly-Hills-Fest am Brandweiher ausklingen lassen. Der Donnerstag stand im Zeichen der Aufbauarbeiten im Maifestzelt. Die Stromkabel wurden verlegt, das Zelt schon in ersten Ansätzen vorbereitet und es wurden weiter Maihefte verteilt und Eierdöpp gesammelt. Zudem bauten wir bereits unsere Mythos-Bar auf, die uns wie schon die letzten Jahre von unserem Bruderverein aus Holtorf zur Verfügung gestellt wurde.

Freitags galt es tagsüber, die Theken und unsere Mythos-Bar vorzubereiten, die Musik- und Lichtanlage, aufzubauen und das Zelt für den Abend partytauglich zu machen. Abends konnten wir wieder viele Gäste zu unserer legendären Maiparty begrüßen, die bis spät in die Nacht feierten. Samstags wurde tagsüber wieder aufgeräumt, um das Zelt für den Dämmerschoppen am Abend vorzubereiten. Das teils regnerische Wetter störte unsere Besucher am Abend aber keineswegs und spätestens beim Auftritt der Brass & Marching Band „Druckluft“ war die Stimmung erstklassig. Auch an diesem Abend konnten unsere Gäste wieder bis spät in die Nacht (oder früh am Morgen) feiern.

Das frisch gekrönte Maikönigspaar beim Tanz unter der Fahne

Der Sonntagmorgen begann für einen Teil unserer Jungs bereits um sechs Uhr morgens mit dem gemeinsamen Frühstück im Festzelt. Der Maiclub und die Überreste der Nachtwache konnten sich mit frischen Brötchen, Rührei und dergleichen für den langen Maifest-Sonntag stärken. Im Laufe des Morgens und des Vormittags wurden dann die letzten Vorbereitungen für das Highlight getroffen: Der Festumzug mit der Krönung des Maikönigspaares 2015.

Um 14 Uhr begann der Festumzug mit unseren Brudervereinen bei schönstem Wetter und führte die Teilnehmer zum Rastenweg, wo das abdankende Maikönigspaar, Christoph I. und Katrin I., den Festumzug mit leckerem Essen und durstlöschenden Getränken empfing. Nach dem traditionellen Tanz unter der Fahne und dem Fähndelschwenken durch unseren Neu-Fähnrich Paul ging der Festumzug in Richtung Conzberg und sammelte dort einige ehemalige Maiköniginnen und alte Maikönige ein, die vom 40. Jubiläumspaar, Petra und Werner Lindner, zum gemütlichen Beisammensein eingeladen worden waren. Vom Conzberg ging es wieder zurück zum Rastenweg – allerdings diesmal noch ein Stück weiter die Straße runter – zur Station des Maikönigspaares 2015, Andreas III.  und Angela II. 

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Der Maiclub 2015 im Klostergarten

Mit dem nun vollzähligen Maiclub ging es um etwa 16 Uhr an die Löng zur Krönungszeremonie. Die Moderatoren Stefan Gerwing und Sascha Kurth waren top vorbereitet und bescherten den Zuschauern eine kurzweilige Krönungszeremonie. Nach der Krönung ging der Festumzug wieder zum Zelt, während der Maiclub einen kurzen Abstecher in den Klostergarten machte, um sich einmal für die Papparazzos in Schale zu werfen. Der anschließende Maiball bescherte den Besuchern viele tolle Extratouren, beste Stimmung und erstklassige Musik durch unsere Live-Band „Little Jukebox“.

Doch – wie jeder Ramersdorfer weiß – das wars noch nicht! Der härteste Kern der Maifestbesucher, ob Junggeselle oder alter König, kehrte des Nachts noch im Hause des neuen Königs ein. Gemeinsam ließ man den Abend würdig ausklingen, die letzten Überlebenden gingen erst in den frühen Morgenstunden.

Ein unvergessliches Maifest-Wochenende. Aber es musste noch abgebaut werden. Deshalb sammelten wir uns am Montag mit unseren letzten Kräften zusammen, um die Aufbauarbeit von 2-3 Tagen an einem Tag zu schaffen – was mal wieder gelang. Endgültig abgeschlossen wurde das Maifest am Montagabend im Tennisclub beim gemeinsamen Abendessen.

 

Wir möchten uns bei allen Freunden, Unterstützern, Besuchern und natürlich unseren Brudervereinen für das tolle Maifest bedanken! Ein besonderer Dank gilt dem JGV „Erholung“ Holtorf, der uns schon seit mehreren Jahren die Longdrink Bar zur Verfügung stellt. Danke dafür! Es ist schön, dass wir als Brudervereine so gut harmonieren – uns trennt eben nur der Wald. Weiterhin möchten wir uns bei allen Ramersdorfer Bürgerinnen und Bürgern für die Toleranz bedanken. Auch wenn die Absprache manchmal nicht optimal funktioniert, die Toleranz ist da und dafür sind wir sehr dankbar.

LiKüRa-Zug 2015

Unter dem Motto „Ramersdorfer Oberärzte – bitte frei machen!“ stand für uns der LiKüRa-Zug am vergangenen Sonntag ganz im Zeichen der Arztverkleidung. Um 10.30 Uhr fand sich unsere Elite aus ca. 16 Ärzten und Chirurgen am Wagen zusammen, der in diesem Jahr als unsere mobile Mythos-Krankenstation diente. Mit unserem Banner an der Spitze des Wagens brachen wir auf zur Zugaufstellung. Schon da waren erste Eingriffe in Form von flüssiger Medizin vonnöten, um alle Ärzte fit zu halten – denn wenn die Ärzte krank sind, können sie ja niemanden behandeln! In der Wartezeit bis zum Start des LiKüRa-Zuges wurden alle angeschlagenen Ärzte wieder gesund gepflegt, sodass wir in Topform mit der Nummer 93 als eine der letzten Gruppen auf die Strecke gehen konnten.

Die Ramersdorfer Oberärzte vor ihrer mobilen Mythos-Krankenstation

Schon an der Ecke Maarstraße / Königswinterer Straße gab es einen Notfall nach dem anderen: Bei den Kindern am Straßenrand zeigte sich eine Vernachlässigung der Geschmacksnerven. Die Erwachsenen hingegen zeigten deutliche Anzeichen für eine Leber-Unterforderung. Die Diagnose wurde von unserem kompetenten Ärzteteam sofort verkündet: Kamelle-Fieber! Gut, dass unser mobiles Mythos-Krankenhaus auf solche Notfälle in Form von Bonbons, Spritzen etc. bestens vorbereitet war. Damit ging sofort die Behandlung der Zuschauer los, denen es augenblicklich besser erging.

Als wir den Wagen unserer LiKüRa-Prinzessin Sandra I. passierten, war klar: Ärztliche Hilfe wurde hier nicht benötigt – als Kinderkrankenschwester kennt Sandra sich bestens aus mit der Behandlung von Patienten. Also konnten wir uns eine kurze Pause gönnen und Sandras Sessionsmotto „Fiere on danze, dat deet jood, janz LiKüRa hätt Rhythmus im Blood“ mit einer kurzen Tanzeinlage zu „Jump On It!“ unter Beweis stellen – natürlich mit Unterstützung der Prinzessin und ihrer Paginnen. So schnell die Pause begonnen hatte, so schnell ging es auch wieder an die Arbeit, als unzählige akute Erkrankungen an Kamelle-Fieber auf die Krankenstation einstürmten. Doch die Behandlung der zahlreichen Fälle gelang unserem Ärzteteam souverän, sodass alle Patienten am Straßenrand von Limperich, Küdinghoven und Ramersdorf geheilt werden konnten.

Eine kurze Erschöpfung auf Seiten unserer Ärzte wurde direkt behoben, als man an der „Notfallstation Mehlemstraße“ vorbeikam und die Familien Lawrenz, Burgsmüller und Fricke dem ein oder anderen müden Arzt ein kleines Aufputschmittel verabreichten. Gut gestärkt ging es ins große Finale des LiKüRa-Zuges 2015 und das Ergebnis lautete: Alle Patienten erfolgreich behandelt! Nach dem langen harten Arbeitstag hatte sich unser Ärztetrupp einen gemütlichen Feierabend redlich verdient, sodass man den gelungenen Tag angemessen in der Löwenhöhle bei der After-Zoch-Party ausklingen ließ.

 

Eine unvergessliche Session 2015 liegt nun hinter uns. Der LiKüRa-Zug ist jedes Jahr aufs neue ein Highlight im Jahr, an das wir uns gerne erinnern. Doch ist es uns wichtig, unseren Dank an Martin Lütz, auszusprechen, der den Wagen seit einigen Jahren zur Verfügung stellt, sowie an Sebastian Kurth, der uns einmal mehr problemlos über die Zugstrecke chauffiert hat. Karneval ist nun vorbei, doch das wars noch nicht! In weniger als zwei Monaten starten wir in die Maisaison mit dem Maifest des JGV „Echte Fründe“ Niederkassel!

Karnevalistischer Ü60-Nachmittag 2015

Ramersdorf Ahoi: Die Dilledöppchen eröffneten das Programm

Am 11.01.2015 veranstaltete der Mythos seinen traditionellen Karnevalistischen Ü60-Nachmittag, zu dem erneut viele Ramersdorferinnen und Ramersdorfer ab dem Alter von 60 erschienen. Um 14.30 Uhr eröffnete unser 1. Vorsitzender Sascha Kurth das Programm und übergab an das neue Moderations-Duo, Christoph Pannes und seinen „Bühnenpraktikanten" Andi Fricke. Es folgte ein kurzer Jahresrückblick auf 2014 und es wurde die ein oder andere lustige Erinnerung an das zurückliegende Jahr geweckt.
Den Einstand für die Auftritte lieferten in diesem Jahr die Dilledöppchen – obwohl man in dieser Session eher von den Dille-Matrosen sprechen sollte. Die als Seefrauen kostümierte Tanztruppe ließ es sich nicht nehmen, den versammelten Gästen schon am frühen Nachmittag großen Beifall für ihre Tanzeinlagen zu entlocken. Für den nächsten Programmpunkt musste umdisponiert werden, da die eigentliche Rednerin des Textes über das Leben als Frau und die Probleme mit den Männern kurzfristig erkrankt war. Doch Ersatzrednerin Heike Naaß übernahm kurzfristig und konnte die Rede souverän präsentieren. Es folgte traditionell das Tanzcorps der LiKüRa-Ehrengarde, die es trotz des etwas engen Raumes vor der Bühne schafften, ihre Tanzeinlagen fehlerfrei vorzuführen und die versammelten Gäste zu begeistern.

Bekanntlich folgt in der Mitte unseres Programmes immer das Highlight und so war es auch dieses Jahr. Die höchste Prominenz des Staates LiKüRa, Prinzessin Sandra I. (Kurth), begleitet von ihren Paginnen Angela Frings uns Christina Gerwing, wartete in der kurzen Programmpause bereits hochmotiviert auf ihren Auftritt. Bei ihrem „Heimspiel", wie sie es nannte (sie ist Mitglied im aktuellen Ramersdorfer Maiclub) galt es dann noch, einigen Leuten für ihre Unterstützung zu danken und diese mit Orden bzw. persönlichem Anstecker auszuzeichnen.
Nachdem sich Ihre Lieblichkeit mit ihrem Hofstaat unter die Gäste gemischt hatte, stand noch ein letzter Doppelauftritt auf dem Programm. Denn genauso wie die „große" LiKüRa, sollte auch das Kinderprinzenpaar, Marlene I. & Joao Pedro I., ihre Chance bekommen und sich den Besuchern präsentieren dürfen. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei vom Tanzcorps der Ennertfunken, die wie jedes Jahr zum Ende der Veranstaltung hin nochmal für Stimmung sorgen konnten.

Traditioneller Abschluss: Die Junggesellen singen "En unserm Veedel"

Doch das war's noch nicht! Zum dritten Mal in Folge, was im Rheinland definitiv „Tradition" bedeutet, stellte sich unser Verein – obgleich diesmal stark dezimiert – auf der Bühne auf, um mit den Besuchern das bekannte Lied „En unserm Veedel" zu singen – natürlich in der Ramersdorf'schen Version. Bei dem ein oder anderen leckeren Kaltgetränk wurde auch nach dem Programm noch geplaudert, gelacht und zur Musik, präsentiert von unserem „rumänischen Aushilfs-DJ" Jan Kleuver, geschunkelt.

Wir möchten uns bei allen Besuchern bedanken, die den Karnevalistischen Ü60-Nachmittag bereits seit Jahren unterstützen und freuen uns sehr darüber, dass dieses Ereignis so gut von der Dorfgemeinschaft aufgenommen wird! Ein Dank gilt auch an Heike Naaß vom Damenkomitee Grün-Weiß Ramersdorf, die uns den ganzen Nachmittag lang in der Küche unterstützt hat und dann auch noch kurzfristig im Programm eingesprungen ist.

Save the Date!



Ramersdorfer Maifest 2019:

Fr. 17.05. - So. 19.05.2019

 

Weitere Termine

Besucher seit dem 15.11.2012:

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